AWE will mehr Verkehrsspiegel

Dem Gemeinderat lagen mehrere Anträge bezüglich der Aufstellung von Verkehrsspiegeln vor. Bürgermeister Manfred Kratzer berichtete, dass eine Verkehrsschau durch die Polizeiinspektion Kemnath stattfand, bei der er und einige Antragsteller anwesend waren. Carsten Landgraf von der Polizeiinspektion Kemnath wies darauf hin, dass ein Verkehrsspiegel eine gewisse Sicherheit und Entfernungen oftmals vortäusche.

Bei entsprechender Sonneneinstrahlung würden sie zudem außer Kraft gesetzt. Kratzer ging im Einzelnen auf die sechs Anträge und den entsprechenden Vorschlag der Polizei ein. Nur einen hielt Landgraf für sinnvoll und notwendig. Nämlich bei der Ausfahrt der Metzgerei Schinner in Richtung Bahnhofstraße. Die von der Bahnhofstraße kommenden Fahrzeuge seien aufgrund der Mauer sowie des Kurvenbereichs nur schlecht zu sehen. Für die übrigen Anträge sah Landgraf keine Notwendigkeit. Die Fraktionen von SPD und CSU schlossen sich dieser Meinung an, die AWE hätte gerne den ein oder anderen Spiegel mehr gehabt.

Demnach beschloss das Gremium mit neun Ja- und zwei Nein-Stimmen, gegenüber der Ausfahrt der Metzgerei Schinner einen beschlag- und vereisungsfreien Verkehrsspiegel aus Edelstahl anzubringen. Der neue Spiegel kostet zirka 1200 Euro. Montieren werden ihn die Mitarbeiter des Bauhofs. (soj)
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