AWO macht ihre Hausaufgaben

Sie halten dem AWO-Ortsverein die Treue. Sitzend von links: Helmut Schopper, Barbara Kick, Gerta Sommer und Reta Eck. Stehend von links: Karin Staschewski, Vorsitzender Karl Tabert, Gerhard Waldmann, Manfred Spickenreuther, 2. Vorsitzender Alfons Lehner, Schatzmeister Bernd Meier und Bürgermeister Günter Stich. Bild: le

Die AWO Floß hat vielfältige Aufgaben: Seniorenbetreuung sowie Hausaufgabenhilfe und Mittagsbetreuung in der Grund- und Mittelschule.

Floß. (le) In der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung im "Weißen Rössl" zog Vorsitzender Karl Tabert Bilanz. Allerdings werde es immer schwieriger, junge Mitglieder vom Wert dieses Vereins zu überzeugen. "Weil es auch darum geht, das zu erhalten, was wir in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut haben, werden wir nicht nachlassen, weiter aktive Mitgliederwerbung zu betreiben", sagte er.

109 Mitglieder

Es habe vier Sterbefälle und zwei Neuaufnahmen gegeben. Der Verein zählt derzeit 109 Mitglieder. Als einen Stützpfeiler bezeichnete Tabert den Seniorenclub. Die Betreuung würden die beiden Vorsitzenden übernehmen. Jetzt werde Ausschau nach einem weiblichen Mitglied gehalten, das die Arbeit mit unterstütze. Nicht mehr wegzudenken sei die Mittagsbetreuung und Hausaufgabenhilfe an der Grund- und Mittelschule. Alfons Lehner widme sich dieser Aufgabe mit großer Hingabe. Krankenbesuche und Geburtstagsgratulationen gehörten ebenso zur Sozialarbeit.

Größte Unterstützung erhalte er von Stellvertreter Lehner, Kassier Bernd Meier und Schriftführer, Bürgermeister Günter Stich sowie den Mitgliedern im Ausschuss, anerkannte Tabert.

Feste Gemeinschaft

Zweiter Vorsitzender Alfons Lehner erinnerte an die Veranstaltungen des Seniorenclubs. Zu den vielen Veranstaltungen zählten Muttertagsfeier, Nachkirchweih oder Halbtagesfahrten. Tabert trage ganz wesentlich zum Gelingen der Zusammenkünfte bei. Das Backteam mit Roswitha Stahl, Wilma Witzl und Karin Staschewski garantiere für feines Gebäck. "Wir sind eine feste Gemeinschaft geworden."

23 Mädchen und Buben

Mittagsbetreuung und Hausaufgabenhilfe bezeichnete Lehner als zwei wertvolle Einrichtungen. Der Markt halte zwei Räume in der Schule bereit und unterstütze dies. Auch mit der Schulleitung bestehe ein gutes Verhältnis. Erna Goldbach und Claudia Meierhöfer betreuen derzeit 23 Schüler, darunter zwei Kinder aus Russland. Mit monatlich 15 Euro für die Mittagsbetreuung und 25 Euro für die Hausaufgabenhilfe der Kinder in den Klassen eins bis vier liege die Flosser AWO an der untersten Grenze der Gebühren im Kreisverband.

Bernd Meier erläuterte alle Einnamen und Ausgaben. Dass die Vereinsgelder bestens verwaltet werden, bestätigte Revisor Josef Achatz. Das finanzielle Polster ist für die Aufgabenerfüllung notwendig.

"Wenn in der Kommune das Schlagwort 'Zukunft Floß' auf der Tagesordnung steht, erfüllt der AWO-Ortsverband eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe", sagte Bürgermeister Günter Stich. Das zeige sich durch eine glänzende Seniorenbetreuung. Er lobte Lehner als Dreh- und Angelpunkt der Mittagsbetreuung und Hausaufgabenhilfe. Damit stelle die AWO das rote Herz in den Mittelpunkt.

Die Arbeiterwohlfahrt sei von Toleranz und Solidarität getragen. "Sie haben mehr getan, als man erwarten konnte ", dankte Bürgermeister a. D. Fred Lehner den Verantwortlichen.

Zwei Veranstaltungen stehen 2014 noch an: am 13. November ein Monatstreffen und am 13. Dezember Advendsfeier, jeweils um 14 Uhr im "Weißen Rössl".
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