AWO und Caritas vermitteln Kontakte zu Asylbewerbern
Helfer und Spenden

Die AWO versucht, mit Kleiderspenden zu helfen. Es fehlt vor allem an Kleidung in Größe M und L, an Winterjacken und festen Schuhen. Bild: wg
Hilfen im Alltag und Sachspenden sind bei den Asylbewerbern gleichermaßen willkommen. Momentan gefragt ist Männerkleidung aller Art in Größe M und L, vor allem Winterkleidung und warme Schuhe. Kleiderspenden können auch im Mitterteicher "AWO-Haus der Pflege" abgegeben werden.

Fahrräder würden die Mobilität der Leute in kleineren Orten etwas verbessern, weiß Angelika Würner. Allerdings sollten solche Spenden über die AWO oder die Caritas angemeldet werden. Bürger, die helfen wollen, sei es durch Gespräche oder Fahrdienste, sind gern gesehen. Kontakte können auch über Bürgermeister Josef Schmidkonz, die AWO oder die Caritas vermittelt werden. Besonders wichtig wäre es für die Asylbewerber, von denen sich einige schon sehr gut verständigen können, wenn interessierte Lehrer oder andere Ehrenamtliche Deutschunterricht gäben.

AWO-Kreisgeschäftsführerin Angelika Würner würde gerne vor Ort einen Vortrag halten, um über das Asylverfahren zu informieren und mit Vorurteilen aufzuräumen. Und um vielleicht ehrenamtliche Helfer zu finden wie in Fuchsmühl oder Neusorg. In Bärnau kümmert sich beispielsweise die "Nachbarschaftshilfe" um Asylbewerber, auch in Tirschenreuth gibt es einen Helferkreis.
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