Badetuch weckt Heimatgefühle

Die Eltern folgten mit ihrem Nachwuchs der Einladung von Bürgermeisterin Brigitte Bachmann (hinten, rechts). Bild: fm

Draußen standen Autos, drinnen parkten Kinderwagen. Die Hauptpersonen hörten allerdings nicht sehr aufmerksam zu, als Bürgermeisterin Brigitte Bachmann über die Kindergarten-Situation im Birgland sprach.

Die Gemeinde Birgland hatte die Eltern der im Vorjahr geborenen Kinder ins Gasthaus Färber eingeladen. Die Freude über den Zuwachs sollte sich mit einem Willkommensgeschenk ausdrücken.

Vorname und Wappen

Von den sechs Mädchen und fünf Buben des Jahrgangs 2014 schauten einige neugierig herum. Andere verschliefen das Treffen oder quäkten unzufrieden in die Runde. Doch Brigitte Bachmann störte das nicht. Sie erklärte den Gemeinderatsbeschluss, neuen Erdenbürgern ein Willkommensgeschenk zu machen. Aus eigener Erfahrung hatte sie angeregt, ein flauschiges Badetuch mit dem Vornamen des Kindes zu versehen und ihm das Birgland mit dessen Wappen nahezubringen.

Die Gelegenheit nutzte sie zu Anmerkungen über das Thema Kindergärten, das zur Zeit Diskussionsstoff liefert. Der Gemeinderat wolle die Einrichtungen in Schwend und Fürnried erhalten. "Das ist und bleibt schwierig. Es wird noch viel geprüft und verhandelt werden müssen", erklärte Bachmann und bat darum, sie zu fragen, wenn umlaufende Gerüchte für Unsicherheit sorgten.

Konkretes Stadium

Jungen Familien ist heutzutage ein Internetanschluss am Wohnort wichtig. Der Breitbandausbau im Birgland trete in ein konkretes Stadium, und es könne heuer noch mit der Versorgung gerechnet werden, kündigte die Bürgermeisterin an. Zum anschließenden Plausch spendierte die Gemeinde Kaffee und Kuchen.
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