Bäuml bleibt Vorsitzende

Neuwahlen, ein markantes Jubiläum und zwei Referate von Gastrednern prägten die Jahreshauptversammlung der SPD. Die Versammlung im Gasthof "Weißer Schwan" bestätigte Saskia Bäuml an der Spitze.

Die neue und alte Vorsitzende würdigte die Mitarbeit von Schatzmeisterin Gisela Müller. Sie dankte für "ein Vierteljahrhundert Zuverlässigkeit beim Erledigen der Kassengeschäfte". Müller erhielt das Vertrauen der Genossen und führt ihr Ressort fort.

Der zweite Vorsitzende heißt Mehmet Begen. Er vertritt die SPD seit rund einem Jahr zusammen mit Lothar Pöll auch im Marktrat. Die Kasse prüfen weiter Robert Wipauer und Wilhelm Zwack. Detlef Köpf kümmert sich als Jugendbeauftragter um die Nachwuchsgewinnung und -förderung. In Personalunion fungiert die Vorsitzende als Organisationsleiterin, den Aufgaben der Schriftführerin und der Bildungsbeauftragten widmet sich Katrin Bezold. Als großen Erfolg bezeichnete Bäuml den Mitgliederzuwachs. Während ihrer Amtszeit durfte sie fünf Parteibücher ausstellen und übergeben.

Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch berichtete von der Umsetzung des Koalitionsvertrages: "Rund 90 Prozent der Inhalte konnten bereits realisiert werden." Als nächstes Etappenziel sol das Thema "Leiharbeit und Werksverträge" auf den Prüfstand kommen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Stellungnahme zu den Einwanderungsgesetzen. Speziell bei der Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen und vor dem Hintergrund 50 verschiedener Aufenthaltstitel sieht der Abgeordnete Handlungsbedarf. Als gewinnbringend für alle Beteiligten bezeichnete Norbert Freundorfer die Kooperation Stadt und Land. "Diese Zusammenarbeit möchte ich noch intensivieren", betonte der Vorsitzende des Weidener Stadtverbands der SPD und verwies darauf, dass der Unterbezirk Weiden/Neustadt/Tirschenreuth mit rund 3500 Personen die Hälfte der Oberpfälzer Mitglieder stelle. Er informierte über das "Gewerbegebiet Weiden West 4" und betonte, dass die Ausweisung auch für das Umland bedeutend sei. Für Flüchtlinge und Einwanderer forderte er eine beschleunigte Integration und einen rascheren Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Vorsitzende dankte für die beiden Vorträge am Ende mit Präsenten. Mit einem Fest und einem Preisschafkopf will der Ortsverein den Veranstaltungskalender bereichern. Die Termine werden noch festgelegt.
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