Baggerbrand bedroht auch Gerstenfeld

Der brennende Bagger entwickelte so viel Rauch, dass die Feuerwehren aus Hahnbach, Vilseck und Adlholz nur mit Atemschutz direkt an das Fahrzeug vorrücken konnten. Auch das Löschen mit Schaum konnte allerdings nicht verhindern, dass von dem Bagger lediglich ein verkohltes Eisengerüst übrig blieb. Bild: gf
Aus mehr als zehn Kilometern Entfernung war die über 50 Meter hohe Rauchsäule sichtbar, die am Freitag gegen 10.15 Uhr der Brand eines Baggers in Adlholz (Gemeinde Hahnbach) verursachte. Der 70-jährige Landwirt am Lenkrad der Maschine war auf der Kreisstraße AS 25 von Norden her in Richtung Adlholz unterwegs, als er kurz vor dem Gehöft Ödhof Brandgeruch bemerkte. Geistesgegenwärtig steuerte er sein Gefährt auf einen Feldweg. Es stand binnen Minuten in hellen Flammen und brannte vollständig aus, obwohl die Feuerwehren aus Hahnbach, Adlholz und Vilseck schnell erschienen und löschten.

Da ein Gerstenfeld neben dem Feldweg Feuer zu fangen drohte, ackerte ein Landwirt es auf rund 200 Quadratmetern um. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg auf rund 15 000 Euro. Als Brandursache nennen die Beamten einen technischen Defekt.
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