Bahamas sind Trauminseln mit Schattenseiten - Weltgebetstag der Frauen
Strand-Feeling und Gewaltexzesse

Was haben bunte Kleidung und Strohhüte sowie blaue und gelbe Tücher in der Kirche zu suchen? Sie bildeten das optische Signal für den Weltgebetstag der Frauen, der sich mit dem Leben im Inselstaat der Bahamas auseinandersetzte. Die ökumenische Bewegung will die Schattenseiten dieser Trauminseln aufzeigen und verbessern.

Meer und Strand

Das Team mit einem Dutzend Neukirchener Frauen beider Konfessionen hatte zu dem ungewöhnlichen Gottesdienst in die katholische Kirche eingeladen. Während die Blicke vom bunten Bild der Frauen und der symbolhaften Dekoration, die auf Meer und Strand anspielte, angezogen wurden, zeigte die Einführung die Schattenseiten auf. Dabei wurden die Probleme, unter denen besonders die Frauen leiden, geschildert. So gehören Armut, Drogen- und Alkoholkonsum sowie Gewalt gegen Frauen und Kinder zum Alltag.

Dies alles prangern die mutigen Frauen von den Bahamas an und bitten um Unterstützung. Ein Bildervortrag zeigte das dortige Leben im Spannungsfeld zwischen Glanz und Elend. Die Lesungen und Gebete drehten sich um die Bibelstelle, als Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht. Dieser drückt die Liebe Gottes deutlich aus, was die Hoffnung und Nächstenliebe stärken sollte.

Auch mit Drinks

Im Kernhaus der Pfarrei tauschten sich die Teilnehmerinnen über das Gehörte und Gesehene aus. Frauen des Teams hatten ein Büfett mit Schmankerln nach bahamaischen Rezepten vorbereitet. Auch eine Cocktailbar mit karibischen Drinks durfte nicht fehlen.
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