Bahnüberführung in marodem Zustand - Sanierung dringend notwendig

Faustgroße Steinbrocken lösen sich aus dem Brückenbauwerk. Für Bürgermeister Werner Roder "höchste Eisenbahn", dass die DB Bahn AG tätig wird. Der Blick des Bürgermeisters richtet sich auf die marode Bahnüberführung in Sichtweite des Gemeindezentrums. Die Eisenbahnbrücke ist Bestandteil der Strecke Nürnberg-Schirnding. "Die Bahn weiß schon lange über den desolaten Zustand Bescheid", stellte Roder fest und verwies auf wiederholte Erinnerungen der Gemeinde.

Nun habe sich die DB aufgerafft, eine Sanierung in Vorbach und in Höflas "in absehbarer Zeit" anzukündigen. Unter absehbar verstehe das Unternehmen nach fernmündlicher Auskunft das Jahr 2022 oder später, schmunzelte Roder. Die Gefahrenlage dulde aber keinen Aufschub, stellte das Gremium klar. Es liege dringender Erneuerungsbedarf vor, urteilten die Gemeinderäte und fassten den einstimmigen Beschluss, die DB auf die Gefahren für die öffentliche Sicherheit hinzuweisen und auf einer zügigen Sanierung zu bestehen.

Als nicht mehr zeitgemäß sieht das Gremium die schmale Bahn-Überführung über einen Feldweg in Höflas. Mit der Größenentwicklung landwirtschaftlicher Fahrzeuge entspreche die Bahnbrücke über den landwirtschaftlich genutzten Feldweg in Höflas nicht mehr Verkehrsanforderungen, auch darüber waren sich Bürgermeister und Rat einig. Deshalb soll in einer Stellungnahme an die DB angeregt werden, den "Durchlass" für größere landwirtschaftliche Fahrzeuge befahrbar zu machen.

An den Kosten will sich die Gemeinde nicht beteiligen. Bahn-Überführungen fallen in den Zuständigkeitsbereich der Bahnerer, wusste Roder. Eine weitere Empfehlung betraf eine Begradigung des Feldweges nahe des Brückenbauwerkes in Höflas und eine Regelung der Eigentumsverhältnisse. (do)
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