Bald drei Ganztagsklassen

Seit mehr als einem Jahrzehnt erweist er sich als segensreiche und zunehmend unverzichtbare Einrichtung zur Unterstützung der Wirtschaftsschule: Mit insgesamt 44 000 Euro hat der Förderverein seit seiner Gründung im März 2003 das Schulleben begleitet.

Die Jahreshauptversammlung diente erneut dazu, sich über das aktuelle Geschehen an der Bildungseinrichtung zu informieren und die Fördermaßnahmen 2014 zu erläutern.

Umfangreichster Punkt der Tagesordnung war der Bericht von Schulleiter Thomas Reitmeier. Er dankte für die stete Unterstützung, die eine wichtige Säule des Schulgeschehens sei. Für das nächste Schuljahr kündigte er den Ausbau des Angebots an Ganztagsklassen an. Nach dem bisherigen Stand der Anmeldungen werde es nicht nur für die siebte und achte, sondern auch für die neunte Jahrgangsstufe eine Ganztagsklasse geben. Der Landrat habe der Ausweitung bereits zugestimmt, teilte Reitmeier mit. Er sah in diesem Angebot für die Schüler, das mit eigenen Lehrkräften abgedeckt wird, einen zukunftsorientierten Schritt.

Mehr Musik und Sport

Der Oberstudiendirektor informierte zudem über Maßnahmen zur Berufsorientierung in Weiden. Den Jugendlichen sei dabei Gelegenheit gegeben worden, mit Hilfe von Potenzial-Analysen die eigenen Stärken zu erkennen. Dem Wahlfach Musik mit Schulband und Perkussionsgruppe bescheinigte er positive Außenwirkung. Erfreut zeigte sich der Schulleiter über die Ausweitung des Sportangebots. Er berichtete vom Ankauf von 19 Mountain-Bikes und einer zweitägigen Langlaufausbildung in Mehlmeisel. Dem Förderverein dankte er für die erneute Bereitstellung von Mitteln zur Ausbildung von Konfliktlotsen.

Im Schuljahr 2014/2015 besuchen 262 Schüler die Wirtschaftsschule Eschenbach. Unterrichtet werden sie in 13 Klassen. Reitmeier erläuterte die Zuteilungssituation bei den Lehrkräften und wies darauf hin, dass das Kollegium derzeit durch zwei Referendare verstärkt werde. Erfreut zeigte er sich über die schnelle Wiederbesetzung der Stelle des stellvertretenden Schulleiters durch Thomas Metzler - vor allem vor dem Hintergrund, dass er selbst auch noch die Aufgaben als Leiter der Wirtschaftsschule Weiden wahrnehmen müsse.

Viel hatte der Oberstudiendirektor aus dem Schulleben zu berichten. Dabei sprach er den Abschlussball mit 1000 Gästen, den Tag der offenen Tür, den neuen "Lehrplan Plus", der die Lehrkräfte herausfordere, und die intensive Zusammenarbeit mit den benachbarten Schulen an. "Wir Schulleiter treffen uns jährlich vier Mal zum fruchtbaren Gedankenaustausch."

Neuer Status noch offen

Dann ging er auf die Fusion der Wirtschaftsschulen Eschenbach und Weiden, die im August erfolgen wird, ein. "Die Gustl-Lang-Schule Weiden und die Wirtschaftsschule Eschenbach bilden dann ein Wirtschaftsschulzentrum." Nach seiner Kenntnis müssen für dieses bayernweit einzigartige Modell in der Ministerialbürokratie noch Entscheidungen zum neuen Status des Schulzentrums getroffen werden. Durch den Austausch mit Weiden versprach sich Reitmeier viele Synergieeffekte und einen hohen Zugewinn. Anhand konkreter Beispiele erläuterte er diese Aussage.
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