Bau-Innung verabschiedet ihre Auszubildenden
Zur Leistung bereit

Diese Prüfungsbesten bekamen Geldprämien des Betonwerks Meier aus Lauterhofen (von links): Prüfungsauschuss-Vorsitzender Bernhard Nagler, Markus Eckert, Daniel Auer, Matthias Leithold, Tobias Pöllinger, Siegfried Nest, stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann, Martin Meier, Erwin Hans Übler, stellvertretender Obermeister der Bau-Innung Sulzbach-Rosenberg, und Bürgermeister Michael Göth. Bild: gf
13 Maurer und zwei Hochbaufacharbeiter erhielten ihren Gesellenbrief, den Führerschein für das Berufsleben, wie ihn Kreishandwerksmeister Hans Weber nannte. Wolfgang Hummel, Obermeister der Bau-Innung Amberg, meinte, nach der dreijährigen Lehrzeit müsse man das Erlernte jetzt umsetzen. Durch Sommer und Winter, Hitze und Kälte auf der Baustelle hätten sich die Auszubildenden gekämpft, nun könnten sie im erlernten Beruf arbeiten oder sich zum Vorarbeiter, Werkspolier, Maurermeister oder gar Bautechniker weiterqualifizieren. Ja, sogar das Studium zum Hochbauingenieur sei möglich.

Wo sind die Frauen?

Die stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann vermisste in der Baubranche weibliche Auszubildende und meinte, dass den jungen Facharbeitern viele Wege offen stehen: "Sie müssen nur genutzt werden." Die Leistungsbereitschaft habe sich gelohnt, betonte der Sulzbach-Rosenberger Bürgermeister Michael Göth. Die Berufschancen seien optimal, denn qualifizierte Facharbeiter würden gesucht. Der Baufacharbeiter sei eine gute Wahl gewesen, betonte der Amberger Bürgermeister Martin Preuß. Die Voraussetzungen seien gut, dass die jungen Männer in der Region einen Arbeitsplatz fänden.

Nun könnten die Gesellen Eigeninitiative zeigen und selbstständig über neue Werke entscheiden, meinte Kreishandwerksmeister Weber. Jeder Firmenchef sei dankbar, wenn seine Mitarbeiter eigene Ideen hätten. Der alles entscheidende Schiedsrichter sei der Kunde, der durch Lob oder Tadel eine Bewertung abgebe. Betriebe seien nur erfolgreich, wenn sie Handwerk in exzellenter Ausführung böten, sagte Weber.

Ohne Freude geht es nicht

"Nur wer mit Freude seinen Beruf ausübt, kann auf Dauer überdurchschnittliche Leistungen bringen", fand Erwin Hans Übler, der stellvertretende Obermeister der Bauinnung Sulzbach-Rosenberg. Die neuen Facharbeiter sollten sich deshalb bei allem Streben nach Qualifikation und einem permanenten Leistungsdruck die Freude und den Spaß am Beruf nicht nehmen lassen.

Die Band Burst umrahmte die Freisprechungsfeier im Gasthof Michl. Hans Lingauer und Robert Hummel von der Schlagmann-Edmüller-Stiftung übergaben Geldpreise an Andreas Wisneth, Maximilian Schörner, Michael Bach und John Day. Geldpreise des Betonwerks Meier, Lauterhofen, bekamen Daniel Auer, Tobias Pöllinger, Markus Eckert und Matthias Leithold von Geschäftsführer Martin Meier und Siegfried Nest.
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