Bauanträge: "Auf den letzten Drücker" ist vorbei

Bauanträge müssen künftig "spätestens Freitag vor der Sitzung" des Stadtrats eingegangen sein. Bauanträge, die danach vorgelegt werden, werden ab sofort erst in der darauffolgenden Zusammenkunft behandelt. Diese Entscheidung gab Bürgermeister Peter Lehr im Stadtrat bekannt. Er begründete dies mit der erforderlichen Beurteilung der Pläne durch den Leiter des Bauhofes.

Unterschiedlich beurteilte das Gremium die drei vorliegenden Bauanträge. Ohne Aussprache segnete es das Vorhaben von Frank Fleischer ab, der in der Weiten Gasse den Stellplatz vor der Garage überdachen will. Petra Gottsche wird ihr Versicherungsbüro vom Marienplatz in die Räume des ehemaligen Ladengeschäfts "Eisen-Schreml" verlegen und will dort eine Leuchtwerbeanlage anbringen. Dagegen bestanden keine Einwände. Nur die Schaufensterdekoration sollte etwas zurückgesetzt werden. Der Stadtrat bedauerte, dass durch den Umzug der "Marienplatz weiter ausgedünnt wird".

Dr. Peter Heinz aus Bayreuth hat am Rußweiher ein Bootshaus erworben und möchte den 3,84 mal 5 Meter großen Bau zum Radweg hin um 2,50 Meter erweitern. Mehrere Stadträte hatten Bedenken, dass das Bootshaus dann vor allem im Vergleich zu den Nachbargebäuden zu wuchtig wirken werde.

Da der Plan erst kurzfristig eingereicht wurde und aus früheren Jahren ein Beschluss über die Größen der Bootshäuser vorliegen soll, wurde der Bauantrag auf Vorschlag von dritten Bürgermeister Klaus Lehl zurückgestellt, um die Rahmenbedingungen zu überprüfen.

Zustimmung fand der Zuschussantrag der noch zu gründenden Seniorengemeinschaft "Hand in Hand" im Kooperationsraum Vierstädtedreieck. (rn)
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