Bauausschuss

Windanlagen weit genug weg

Grafenwöhr. (spi) In nur zwanzig Minuten handelte der Bauausschuss die Tagesordnungspunkte ab. Bauanträge gab es keine, dafür ein Schreiben des Umweltministeriums zur Beteiligung der Nachbargemeinde am Genehmigungsverfahren bei der 10-H-Regelung für Windkraftanlagen. Darin stehe, dass Nachbargemeinden widersprechen können, wenn Windkraftanlagen nicht mindestens das zehnfache ihrer Höhe Abstand zur Bebauung auf dem Gemeindegebiet halten. Das sei nicht der Fall, meinte Bürgermeister Edgar Knobloch. Die nächstgelegenen Anlagen entstehen derzeit bei Auerbach und Kirchenthumbach. Die Stadträte nahmen das Schreiben zur Kenntnis.

Weiter informierte Knobloch über die Umsetzung der EU-Richtlinie bezüglich des Bayerischen Naturschutzgesetzes. Demnach soll die Vogelschutzverordnung um die Flora-Fauna-Habitat-Gebiete Haidenaab und Creußenaue ergänzt und in der Bayerischen Natura-2000-Verordnung zusammengefasst werden. Zur deutlicheren Darstellung gilt künftig ein Maßstab für die Karte von 1:5000. Keine Einwände erhob das Gremium beim Antrag des Bauamts Amberg-Sulzbach. Dieses möchte das Niederschlagswasser von der Verbindungsstraße zwischen Flugplatz und Panzerstraße im Camp Aachen ins Grundwasser einleiten.
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