Bauausschuss

Intensiv diskutierte der Bauausschuss Arbeiten an der Wasserversorgung in Döllnitz. Als erster Schritt steht die Versetzung eines Leitungsstrangs an, der durch eine zur Bebauung vorgesehene Grundfläche verläuft. Der Bauausschuss strebt an, das Rohr innerhalb des Grundstücks so neu zu führen, dass es den Hausbau nicht behindert. Später soll es dann ganz entfernt werden. Die Änderungen am umliegenden Rohrnetz sollen sich auf das Nötige beschränken, so dass die Einwohner nichts beisteuern müssen. Ferner soll die Stadt dies mit dem vollständigen Anschluss des Orts an die Pressather Wasserversorgung verbinden. Das letzte Wort über eine Hauptleitung hat der Stadtrat.

Lobend äußerte sich der Ausschuss über die Erweiterung des Pressather Feuerwehrhauses. Besonders hoben Bürgermeister Werner Walberer und die Räte hervor, dass die Feuerwehr etwa 80 Prozent in Eigenleistung erledigt habe. "Das ist umso bemerkenswerter, als die Instandhaltung eine kommunale Pflicht ist." Einmütig begrüßt wurde der Vorschlag Bernhard Stangls, der Wehr öffentlich zu danken.

Keine Notwendigkeit sieht der Bauausschuss für die Anbringung eines Verkehrsspiegels bei der Rewe-Zufahrt.

Grundsätzlich einig war man sich auch über die Notwendigkeit, die Streusalzsilos zu ersetzen. Über Einzelheiten wie Bauart und Größe wird das Ratsplenum entscheiden. Bedenken gegen den Standort beim neuen Grüngutlagerplatz erhob Stephan Dippl (SPD), der Beschwerden wegen Lärmbelästigung fürchtet. Bürgermeister Walberer teilte diese Befürchtung jedoch nicht.

Auch die Beschlüsse über die Instandsetzung des für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr freigegebenen Asphaltwegs beim Tannenland und des Lanzwegs stellte der Ausschuss zurück. (bjp)
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