Bauausschuss lehnt Plakatwerbetafel ab

Im Sitzungssaal befassten sich die Mitglieder des BUA mit dem Bauantrag der OBDA Außenwerbung GmbH in Ober-Ramstadt zur Errichtung einer zweiseitigen Plakatwerbetafel im Euro-Format, mit einer Breite von 3,7 Meter auf eine Höhe von 2,7 Meter, unbeleuchtet, im Grundstück der Deutschen Telekom AG in der Luisenburgstraße 13.

Seitens einer möglichen Sichtbehinderung sieht die Polizeiinspektion Kemnath auf Anfrage der Verwaltungsgemeinschaft hin Einwände. Peter König gab zu Bedenken, dass in der Jahnstraße vor vielen Jahren eine Plakatwand entfernt wurde und am Rondell "An der Point" eine schöne Möglichkeit zur Werbung für Gewerbetreibende und Vereine geschaffen wurde. In der Ortsmitte passe die Tafel nicht ins Bild.

Bau- und Umweltausschussmitglied Gerhard Fröhlich gab zu Bedenken, dass mit der Genehmigung des Antrages ein Präzedenzfall geschaffen werde und Neusorger Firmen keinen Nutzen hätten. "Wir haben so viele Anstrengungen unternommen, unseren Ort zu verschönern, und wir haben auch eine Plakatierverordnung", sagte Fröhlich. Im Einvernehmen lehnt der BUA den Bau einer zweiseitigen Plakatwerbetafel im Grundstück der Luisenburgstraße 13 in Neusorg ab, mit der Begründung, dass die Anlage aus städtebaulicher Sicht und getätigter Maßnahmen zur Sanierung der Ortsmitte die Anlage nicht in Einklang gebracht werden.

Weiter informierte der Vorsitzende zum Thema Rodung im Armesbergwald. Diese sei bisher gescheitert, da der Wald im Wasserschutzgebiet Zinst liegt und der Einsatz von Maschinen nicht genehmigt werde. König teilte mit, er habe sich über die Fällung mit einer Seilwinde informiert und mit dem Forstamt Kontakt aufgenommen, um eine Förderung zu erlangen. Am 16. Oktober habe er einen Termin mit Mitarbeitern des Forstamtes. (kkl)
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