Bauen statt üben

Deutlich weniger Zeit wandten die Aktiven der Eschenbacher Wehr fürs Üben auf. Statt Tadel gab es dafür Lob vom Kommandanten. Schließlich waren die Mitglieder trotzdem für die Wehr aktiv.

Auf 897 Übungsstunden mit 323 Feuerwehrdienstleistenden brachte es die Feuerwehr im vergangenen Jahr. Dies liegt erheblich unter den Vorjahreszahlen mit 1056 Übungsstunden. In der Jahreshauptversammlung begründete dies Kommandant Udo Drechsler mit den mehr als 3000 Arbeitsstunden für den Neubau des Gerätehauses.

Den Mitgliedern bescheinigte Drechsler eine "super Kameradschaft". Dies hätte die Wehr in über 3000 Stunden Eigenleistung beim Neubau des Gerätehauses bewiesen: Trockenbau, Malerarbeiten, Metallarbeiten, Terrassenbau, Baustellensäuberung und Organisation der Büroeinrichtung.

Trotz der Arbeiten haben die 51 Aktiven, darunter vier Frauen und 27 Atemschutzträger, neun Übungen und Gruppenführersitzungen mit Übungs- und Einsatzbesprechungen, Brandschutzbegehungen und Informationen aus den Kommandantenversammlungen absolviert. Für 2015 kündigte Drechsler wieder mehr Lehrgänge für die Aktiven an.

Mit einer Bilderschau unterlegte er die Ausführungen zur Brandschutzerziehung und zur Räumungsübung im Kindergarten. Eine Übung in Thomasreuth habe ergeben, dass bei einem Großbrand das Wasser der Trinkwasserversorgung nicht ausreicht. "Eine zusätzliche Entnahme aus dem Löschteich ist unverzichtbar", erklärte Drechsler. Er zählte auf, bei welchen Veranstaltungen die Wehr half: Faschingszug, Kommunion, Maibaumaufstellen, Fronleichnamsprozession, Gößweinstein-Wallfahrt, Triathlon, Volkstrauertag, Martinszug und Rathaussturm.
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