Bauplätze für acht Familien

Das Eigenheim steht weiterhin hoch im Kurs. Neue Baugebiete beschäftigen die Kommunen. Auch im Brucker Ortsteil Sollbach wurde ein neues Areal auf den Weg gebracht, Erschließung inklusive.

Im Baugebiet "Sollbach-Auäcker" sollen insgesamt acht Bauparzellen erschlossen werden. Verkehrstechnisch geschieht dies mit einer Ausnahme über die Sollbacher Straße. Die Kosten für die Kommune sind mit rund 100 000 Euro veranschlagt. Auf Vorschlag von Brunhild Laubinger und Robert Feuerer wird noch geprüft, inwieweit ein Gehweg entlang der gesamten Straßenlänge machbar wäre. Die Erschließung des Baugebiets wurde letztlich einstimmig verabschiedet. Bis Ende November soll das Projekt realisiert sein.

"Nochmals verhandeln"

Eine umfangreiche Diskussion gab es bei den Anträgen zur Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung eines Bebauungsplanes "Sollbach-Am Moosbüchl II". Dort wollen vier Interessenten bauen. Die Vorhaben stoßen indes bei der Genehmigungsbehörde auf große Skepsis. Das Landratsamt bezieht sich vor allem auf die Tatsache, dass die potenziellen Bauparzellen als Flächen für die Landwirtschaft und den Landschaftsschutz dargestellt sind. Laut Sitzungsvorlage sollten deshalb die Anträge der Interessenten abgelehnt werden.

"Die Flinte nicht ins Korn werfen und nochmals mit der Behörde verhandeln", regte Robert Feuerer an. Gerd Habermeier sah in der Genehmigung der Vorhaben einen möglichen Präzedenzfall. Zudem lebe nur einer der vier Interessenten in Bruck. Anton Hartl verwies darauf, dass ein Teil des Areals als Biotop ausgewiesen sei. Am Ende wurde die Thematik gegen zwei Stimmen zurückgestellt, soll ein weiterer Verhandlungsanlauf mit dem Landratsamt genommen werden. Die Jahresrechnung 2014, die mit knapp 11,2 Millionen Euro schließt, geht an den Prüfungsausschuss. Die über- und außerplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 261 000 Euro wurden gebilligt.

Zur vierten Änderung des Bebauungsplanes "Am Hinteren Markt, Teil 1" lief die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie Behörden. Die Bedenken und Anregungen wurden geprüft und abgewogen. Keine Einwendungen gab es zur Erweiterung des bestehenden Norma-Lebensmittelmarktes. Generell wurde empfohlen, mit Grund und Boden sparsam umzugehen. Der neue Planentwurf liegt nun für die Dauer eines Monats öffentlich aus.
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