Baustellen ohne Ende

Was lange währt, wird endlich gut. In diesem Fall die Dorferneuerung in Edeldorf. Nur das Multifunktionsgebäude und die Sanierung der Bergstraße fehlen noch. Wenn nur andere schon so weit wären ...

In der Bürgerversammlung dankte Gemeindechefin Marianne Rauh den Edeldorfern für ihre Geduld mit den leidigen Baustellen. Positiv sei die Entwicklung des Breitbandausbaus und der neuen Kinderkrippe in der Kita Löwenzahn. Weil die Krippe ab Januar voll belegt sei, denke sie über das Erschließen neuer Baugebiete nach, sagte Rauh. Der Fußgängerweg von der Kreisstraße bis zum Containerstellplatz in Letzau sei nach wie vor aktuell.

Für die Dorferneuerung in Letzau und Wilchenreuth hoffe sie auf einen baldigen Startschuss. In Wilchenreuth befinde sich die Durchgangsstraße in einem "katastrophalen" Zustand und sei "stellenweise nicht mehr verkehrssicher". In Letzau habe der Zusammenbruch des Kanals in der Geist.-Rat-Hösl-Straße für unliebsame Überraschungen gesorgt.

Schock am Bauhof

Noch schlimmer kam es im Bauhof: Der langjährige Mitarbeiter Josef Lindner verstarb. In den Einsatz gingen Stefan Kiener und (wieder) Roland Götz. Nach 28 Jahren gab es einen neuen Unimog mit Schneeräumschild. Auf Schneeräumpflichten vor der eigenen Haustür wies die Gemeindechefin die Bürger hin. Zudem erinnerte sie an das Anleinen der Hunde und um die Beseitigung von "dunklen Hinterlassenschaften".

Hellauf begeistert zeigte sich das Team der Kinder- und Jugendbeauftragten Beate und Johannes Spickenreuther und Stefanie Bodensteiner: "Bei unseren Angeboten rannten uns die Leute die Bude ein. Am Doost hatten wir über 80 Teilnehmer." Weil sich Bodensteiner "an der positiven Geburtenrate beteiligte" (O-Ton), wechselt Martina Heimann ins "KiJu-Team".
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