Bayerische Staatsforsten starteten vor zehn Jahren
Unter der grünen Erfolgsflagge

Vier Mann arbeiteten Hand in Hand, um am neuen Vilstalzentrum in Vilshofen die Jubiläumsfahne "10 Jahre Bayerische Staatsforsten" aufzuziehen (von links): Personalratsvorsitzender Andreas Ferstl, stellvertretender Betriebsleiter Erwin Graf, Ausbildungsmeister Jonas Hofmann und Forstbetriebsleiter Thomas Verron. Bild: hfz
Forstbetriebsleiter Thomas Verron hat am neu errichteten Vilstalzentrum des Forstbetriebs Burglengenfeld eine neue Flagge hissen lassen. Sie soll für "zehn Jahre unternehmerischen Erfolg" stehen, teilt er in einer Presseinfo mit. Im Juli 2005 startete nämlich das im Zuge der Forstreform neu geschaffene Unternehmen Bayerische Staatsforsten "in eine von vielen geunkte unsichere Zukunft", so Verron.

Politische Zielsetzung sei eine nach Unternehmensgrundsätzen flexibel geführte Bewirtschaftung des bayerischen Staatswaldes gewesen. Dazu wurde eine Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet. Der hoheitlich tätige Forstverwaltungsbereich wurde gleichzeitig mit der Landwirtschaftsverwaltung zum heutigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) verschmolzen. So gibt es heute im Landkreis einerseits das AELF Amberg mit seinem Forstbereichssitz in der Maxallee und andererseits den Forstbetrieb Burglengenfeld der Staatsforsten, zuständig unter anderem für die Staatswaldflächen des Hirschwaldes, um Kastl und zwischen Ensdorf und Freihöls.

Die zu bewirtschaftenden Wälder des Forstbetriebs Burglengenfeld erstrecken sich mit 21 000 Hektar über drei Landkreise von Nabburg bis Regensburg und von Kastl bis nach Nittenau. Zehn Revierleiter tragen in diesem Raum Verantwortung für den Natur- und Lebensraum Wald.

Dabei gelte es, allen an den Wald gestellten Anforderungen gerecht zu werden und vor allem Vorsorge mit einem dem Klimawandel Rechnung tragenden Waldumbau zu betreiben. "Das ist im durch die mittelalterliche Eisenindustrie zum Nadelholzwald gewandelten Oberpfälzer Raum eine Mammutaufgabe." Verron bedankte sich in einer Betriebsversammlung für die treue Unterstützung und Leistungsbereitschaft seiner Mitarbeiter. Transparentes Handeln solle das Vertrauen zu den Staatsforsten weiter stärken. Im "Jahr des Waldnaturschutzes" liege der Fokus auf der Formel "schützen durch nützen".
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