"Bayern-Lab" nach Nabburg
Im Blickpunkt

Nabburg. (am) In seiner Regierungserklärung "Heimat Bayern 2020" kündigte Staatsminister Markus Söder (CSU) gestern an, landesweit regionale IT-Zentren schaffen zu wollen. Bis zum Jahr 2018 soll eines von acht in Nabburg existieren. Die regionalen IT-Labore - die sogenannten "Bayern-Labs" - richten sich an Schulen, Kommunen und Wirtschaft. Sie vereinen laut Söder digitale Innovationen, modernes E-Government und eine IT-Wissensbörse unter einem Dach.

Was hat man sich unter einem "Bayern-Lab" vorzustellen? Mit einem mindestens 150-Mbit/Sekunde-Anschluss entsteht dort jeweils die schnellste öffentliche Internet-Verbindung im Landkreis. Firmen könnten damit neue digitale Trends und Produkte vor Ort vorstellen; Schulklassen sollen dort lernen, wie man am besten und sichersten in der digitalen Welt navigiert. Angeschlossen werden sie an die bereits bestehenden Ämter für Digitalisierung und Breitband. "Wir werden diese Bayern-Labs mit vorhandenen Bordmitteln und ohne zusätzliche Stellen finanzieren und damit bestehende Strukturen nutzen", präzisierte der Chef des Heimatministeriums. Deshalb seien nur die Standorte geeignet, die ohne große und teure Baumaßnahmen rasch genutzt werden können. Im Durchschnitt werde ein IT-Lab rund 300 000 Euro kosten. Im kommenden Jahr werden die ersten beiden Stützpunkte in Wunsiedel und Traunstein starten. Danach sollen weitere sechs "Bayern-Labs" folgen: neben Nabburg auch in Bad Neustadt an der Saale, Neustadt an der Aisch, Vilshofen, Eichstätt und Kaufbeuren. (Seite 3)

Arbeitsmarkt Quote weiter bei 2,9 Prozent

Schwandorf. (ch) Die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis stieg im November leicht um 72 auf 2390. Die Quote blieb mit 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr unverändert. Sie liegt deutlich unter der bayernweiten Quote von 3,4 Prozent. (Berichte im Innenteil)
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