Bayernliga-Aufsteiger besiegt mit dem FCE Bamberg den nächsten Favoriten - Starke erste Hälfte
Nächster Streich des ASV Burglengenfeld

Burglengenfeld. (bsb) Das war der zweite Streich des ASV Burglengenfeld gegen einen klar favorisierten Gegner. Nach dem TSV Aubstadt musste sich nun auch der FCE Bamberg gegen den engagierten Aufsteiger geschlagen geben. Vor allem nach dem Verlauf der ersten Hälfte war der 3:2-Erfolg gegen den Regionalliga-Absteiger verdient. Das 2:0 nach 45 Minuten machte die Überlegenheit des Neulings nur unzureichend deutlich. Nach dem Ausgleich musste der ASV aber um den Sieg zittern.

Die couragierte Spielweise des ASV wurde bereits nach sechs Minuten belohnt. Der erneut stark aufspielende Alexandros Dimespyra - er war an allen drei Treffern beteiligt - zog von der Strafraumgrenze ab, Benjamin Epifani hielt den Kopf hin und der Ball landete unhaltbar im Netz. Auch die weiteren nennenswerten Chancen gingen auf das Konto der Gastgeber. So verfehlte ein Schuss von Matthias Gröger aus etwa 20 Metern denkbar knapp sein Ziel (7.). Ebenso wenig fehlte, als Stefan Schnaus nach einem Freistoß-Zuspiel abzog (15.), Thomas Dorrers Schuss aus kurzer Entfernung noch abgefälscht wurde (23.) und erneut Schnaus nach der anschließenden Ecke zum Kopfball kam. Die Gäste hatten lediglich in der Anfangsphase eine Halbchance durch Oliver Seibold. Kurz vor dem Pausenpfiff schnappte sich Dimespyra einmal mehr den Ball, drang in den Strafraum ein und wurde gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Andreas Müller zum 2:0.

In der zweiten Hälfte stand eine ganz andere Bamberger Mannschaft auf dem Platz. Sie übernahm über weite Strecken das Kommando, störte die Angriffsbemühungen das ASV frühzeitig und konsequent. So spielte sich das Geschehen meist in der Hälfte der Gastgeber ab. Die Bemühungen des FC, dem Spiel eine Wende zu geben, wurden frühzeitig belohnt. Nach einer Standardsituation stand Maximilian Göbhardt plötzlich allein im Strafraum und hatte wenig Mühe, Marco Epifani im Tor zu überwinden (48.). Die Eintracht verstärkte den Druck weiter und kam zu etlichen Torgelegenheiten. Die Spieler setzten ihre Schüsse aber entweder zu hoch an, oder scheiterten an Epifani. In der 68. Minute war der aber machtlos, als die ASV-Abwehr nicht aufpasste, Nikolai Altwasser unbedrängt in den Strafraum lief und überlegt ins lange Eck einschoss.

Der ASV erholte sich aber schnell von diesem Schock. Der schnelle Dimespyra erlief kurz vor der Auslinie den Ball, passte auf Gröger, der setzte sich geschickt im Strafraum durch, passte zurück auf Epifani und der drosch den Ball ins Netz (75.). Der FC bäumte sich zwar gegen die drohende Niederlage auf, erkämpfte sich auch einige Chancen, doch letztlich fehlte es wegen der nachlassenden Kräfte an der Präzision. Zwei Aufreger gab es noch im Bamberger Strafraum. Nach einem Heber von Alexander Fuchs über Torwart Benedikt Hoh hinweg kratzte Sebastian Schäferlein den Ball von der Linie (86.) und nach einer Attacke im Strafraum gegen Fuchs (87.) blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm.
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