Bayernliga-Neuling beim Tabellenzweiten - Bösl glaubt trotz personeller Probleme an die ...
ASV rechnet sich auch in Eichstätt etwas aus

Burglengenfeld. (bsb) Nun ist die 20-Punkte-Hürde überwunden. Der Weg dorthin war für den ASV Burglengenfeld ein hartes Stück Arbeit. Pünktlich zum Ende der Vorrunde hat die Mannschaft von Trainer Matthias Bösl nun ihr Soll erfüllt. Am Ende werden etwa 40 Punkte den Klassenerhalt sichern - bis dahin wird aber noch mancher Stolperstein im Weg liegen, etwa der Gegner am Samstag (14 Uhr), der VfB Eichstätt. Der gastgebende Tabellenzweite streben nach der Herbstmeisterschaft, denn der Tabellenführer Großbardorf muss im Parallelspiel gegen den Tabellendritten SpVgg Bayern Hof, der derzeit von Sieg zu Sieg eilt, bestehen.

Es verwundert nicht, wenn Bösl von einem Punktgewinn am vergangenen Wochenende gegen den 1. SC Feucht spricht: "Es hat vor dem Spiel gegen Feucht nicht allzu rosig ausgesehen. Wir haben es geschafft, mit großer Moral und Teamgeist gegen einen guten Gegner die notwendige Stabilität auf den Platz zu bringen. Es hat mich durchaus etwas überrascht, dass die Mannschaft so gut verteidigt hat."

Nicht die nötige Fitness

In der bunt zusammengewürfelten Mannschaft stachen für den Trainer besonders die Rückkehrer Marc Seibert und Lukas Rothut hervor, ebenso Nico Scheibinger. Dies ist ein kleines Trostpflaster auf eine große Wunde. Bösl muss weiterhin auf Rudi Pfaffenroth, Alexandros Dimespyra und Patrick Schleicher verzichten. "Wir können nicht aus dem Vollen schöpfen. Viele Spieler haben auch noch nicht die nötige Fitness", sagt Bösl.

John Schihada laboriert an einer Innenbanddehnung und wird zunächst auf der Bank Platz nehmen. Alexander Fuchs muss aufgrund einer Grippeerkrankung passen. Für den Fall der Fälle wird - nicht zum ersten Mal - Daniel Schneider für das Tor zur Verfügung stehen. "Es ist eine tolle Sache, wenn man den Torwarttrainer in der Hinterhand hat", sagt Bösl. Auch wenn der ASV nicht mit Bestbesetzung antreten kann, gibt es keinen Grund, dem VfB Eichstätt das Feld kampflos zu überlassen. "Wir werden versuchen, in Eichstätt eine leidenschaftliche Leistung abzurufen. Wir haben bewiesen, dass wir gegen solche Gegner eine Überraschung schaffen können", meint Bösl. Der Trainer fordert von seinem Team "totale Konzentration in Abwehr und Angriff". Eichstätt sei eine Mannschaft, die in keinem Mannschaftsteil nennenswerte Schwächen habe und Fehler sofort bestrafe. "Wir müssen den Glauben haben, dass wir den Favoriten ärgern können. Wir haben nichts zu verschenken."
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