Bayernliga Nord

FCA an Allerheiligen

in Aubstadt

Amberg. Auf dem Papier scheint die Partie eigentlich schon entschieden: In der 19. Runde der Fußball-Bayernliga tritt der Tabellenfünfte FC Amberg (fünf Siege in den letzten sechs Spielen) am Samstag, 1. November, um 14 Uhr beim TSV Aubstadt an. Die Unterfranken stehen auf Rang elf (21 Punkte) - und damit eher im Tabellenkeller als im Mittelfeld.

Amberg gegen Aubstadt - da war doch was? Richtig. Denn die letzten vier Partien gegeneinander gewannen allesamt die Aubstädter. So auch am zweiten Spieltag dieser Saison, als das Team von Josef Francic (46) mit einem 3:0-Auswärtserfolg die Punkte aus Amberg entführte. Ein Erfolg, der aus heutiger Sicht nicht mehr viel zählt, weiß der TSV-Trainer: "Es hat einfach alles gepasst damals, wir haben aus drei Chancen drei Tore gemacht. Das passiert nicht jeden Tag."

Doch ganz so schlecht war der TSV in letzter Zeit gar nicht drauf: Vor der 1:2-Niederlage am vergangenen Spieltag in Haibach gewann er vier Mal in Folge (gegen Memmelsdorf, Eltersdorf, Neudrossenfeld und Ansbach) und holte damit zwölf Punkte aus den letzten fünf Partien. Trotzdem stapelt Francic tief: "Die letzten Spiele und die gute Statistik gegen Amberg bringen uns auch nichts. Der FC Amberg ist eine Topmannschaft, wir sind nur durchschnittlich." Das liegt vor allem an der (fehlenden) offensiven Durchschlagskraft: In 18 Spielen erzielte Aubstadt erst 18 Tore - ein Treffer pro Spiel sei eben einfach zu wenig, so Francic. Dazu kommt, dass mit Sascha Bäcker und Daniel Leicht seit einigen Wochen zwei Leistungsträger fehlen. Beide haben inzwischen wieder mit dem Aufbautraining begonnen, ob es für das Spiel am Samstag reicht, ist aber nicht sicher.

Ammerthal gibt noch nicht auf

Ammerthal. Im Achtelfinale des bayerischen Toto-Pokals standen sich die DJK Ammerthal und die SpVgg Bayern Hof am 3. Oktober 2012 das erste Mal gegenüber. Der damalige Regionalligist gewann vor 700 Zuschauern durch drei Tore von Cem Ekinci mit 3:0. Am zweiten Spieltag der laufenden Saison verlor die DJK Ammerthal im Stadion zur Grünen durch zahlreiche individuelle Fehler klar mit 1:4. Punkte im Heimspiel am Sonntag, 2. November (Anstoß 14 Uhr), wären enorm wichtig für den Tabellenvorletzten, um noch ein Fünkchen Hoffnung aufrecht zu erhalten, den Klassenerhalt auf direktem Weg zu schaffen.

Klarer Fortschritt

Die zuletzt arg gebeutelte Mannschaft von Trainer Markus Mühling benötigt dringend ein Erfolgserlebnis für das doch stark angeknackste Selbstbewusstsein. Eigentlich braucht der Elf um DJK-Kapitän Bastian Leikam vor dem Spiel gegen Hof nicht bange sein - vorausgesetzt sie wiederholt die gute Mannschaftsleistung von Großbardorf. Die 1:3-Niederlage war völlig überflüssig, das große Manko war die miserable Chancenverwertung. Einsatz, Leidenschaft und Wille stimmten. Attribute, die gegen jeden Gegner nötig sind, ansonsten ist kein Blumentopf zu gewinnen.

Für den Ammerthaler Coach zählen die unglücklich abgestiegenen Hofer zu den absolut stärksten Teams der Liga: "Hof hat eine sehr starke Defensive mit nur zwölf Gegentoren. Deshalb gehe ich davon aus, dass sie nicht viele Chancen zulassen werden - die wir dann eben aber auch mal nützen müssen".
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