Bayernliga-Spitzenreiter an zwei Spielern dran - Stadler soll auch 2015/16 Trainer bleiben - ...
SpVgg SV auf dem Transfermarkt aktiv

Weiden. (af) Im bayerischen Amateurfußball schließt das Transferfenster zur diesjährigen Winter-Wechselperiode am Montag, 2. Februar. Gut möglich, dass die SpVgg SV Weiden danach den ein oder anderen Neuzugang präsentiert.

"Wir sind an zwei Spielern dran", bestätigte Thomas Binner am Freitag diesbezügliche Aktivitäten. Namen wollte der Sportliche Leiter noch keine nennen. Nur so viel: Ein Akteur kommt aus der Bayernliga, seine Verpflichtung scheint so gut wie unter Dach und Fach. Bei dem zweiten Kandidaten handelt es sich um einen talentierten, jungen Spieler. "Wir wollen unseren Kader in der Breite erweitern. Spruchreif ist aber in beiden Fällen noch nichts", sagte Binner und verwies auf kommenden Montag, dem Ende der Wechselfrist.

Unabhängig von möglichen Verstärkungen steht für die 21 Spieler des erweiterten Bayernliga-Kaders am Mittwoch, 4. Februar, um 18.45 Uhr der Trainingsauftakt auf dem Programm. Bis zum Restrundenauftakt am Samstag, 7. März, um 15 Uhr zu Hause gegen die SpVgg Ansbach hat Trainer Christian Stadler dann viereinhalb Wochen Zeit, um der Mannschaft den nötigen Schliff zu verpassen. "Die Vorbereitungszeit ist sehr knapp bemessen", gibt Binner zu. "Aber wir verlassen uns darauf, dass die Spieler über Weihnachten ihre Hausaufgaben erledigt haben."

Kunstrasen und Spinning

Um den winterlichen Wetterkapriolen nicht zu sehr ausgesetzt zu sein, wird der Bayernliga-Spitzenreiter mehrere Trainingseinheiten auf Kunstrasenplätzen absolvieren. Außerdem werden die Kicker öfter im Fitnessstudio anzutreffen sein. "Wir haben einige Spinning-Stunden gebucht", berichtet Binner.

In die Pedale treten für den großen Traum, den Aufstieg in die Regionalliga Bayern? "Die Mannschaft ist heiß, sie will es unbedingt packen", sagt Binner. Die Voraussetzungen scheinen ideal: FC Amberg, Viktoria Aschaffenburg, TSV Großbardorf - alle Verfolger müssen noch im Sparda-Bank-Stadion antreten. Diese Konstellation verbunden mit der Weidener Heimstärke könnte den Ausschlag geben im Titelkampf. "Wir wollen den Zuschauern viele Spitzenspiele bieten", meint Binner. Nicht zu vergessen: Am 21./22. April kommt es am Wasserwerk mit dem Verbandspokal-Halbfinale zu einem weiteren Saisonhöhepunkt, der Gegner steht noch nicht fest.

Die sportliche Qualifikation für die Regionalliga wäre zwar ein Riesenerfolg, aber nur die eine Seite der Medaille. Mindestens genauso wichtig ist die wirtschaftliche Befähigung zum Aufstieg. "Die Vereinsführung wird keinerlei Risiko eingehen. Wir würden nur nach oben gehen, wenn wir das auch finanziell stemmen können", unterstreicht Binner.

Keine Sorgen müssten sich die Schwarz-Blauen bezüglich der Lizenzerteilung machen. Bei einer Info-Veranstaltung zum Regionalliga-Lizenzverfahren haben die SpVgg-SV-Vertreter am Donnerstag in Regensburg "absolut positive Signale" erhalten. "Da sind keine utopischen Anforderungen dabei", fasst Binner das Ergebnis zusammen. Bis zum 13. April müssen die Antragsunterlagen beim BFV vorliegen: "Wir sehen keinen Punkt, den wir nicht erfüllen können."

Verein will Stadler halten

Sollten die Weidener den Regionalliga-Aufstieg verpassen, wäre das kein Weltuntergang. "Dann sehen wir die Restrunde als Vorbereitung auf die nächste Saison", erklärt Binner. Für die Spielzeit 2015/16 sollen in den kommenden Wochen die personellen Voraussetzungen geschaffen werden. Mit Trainer Christian Stadler haben bereits vor Weihnachten erste Vorgespräche stattgefunden. Binner ist optimistisch, dass der Coach an Bord bleibt: "Es gibt keinen Grund, wieso Christian nicht unser Trainer bleibt. Seine Weiterverpflichtung ist das Ziel der Vorstandschaft. Innerhalb der nächsten 14 Tagen, so Binner, wolle man "Fakten schaffen".
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