Bayernligist Burglengenfeld empfängt am Sonntag Frohnlach - Pfaffenroth fraglich
ASV will seine Lehren ziehen

Benjamin Epifani (rechts) erzielte für den ASV Burglengenfeld im Spiel gegen Erlenbach den ersten Bayernliga-Treffer. Am Sonntag geht es nun gegen Frohnlach. Bild: rid
Burglengenfeld. (bsb) Wer weiß, wofür der Schuss vor den Bug in Eltersdorf gut war. Immerhin durfte der ASV Burglengenfeld früh in der Saison gegen eine der Mannschaften antreten, die man zumindest zum erweiterten Favoritenkreis zählen muss. "Wir müssen, wollen und werden die Niederlage vom Mittwoch aus den Köpfen löschen. Das ist abgehakt", sagt Trainer Matthias Bösl, der ohnehin nicht nur Negatives aus dem Spiel zieht. "Es war gut, dass wir uns nach dem 2:0 nicht hängen ließen. Wir waren eigentlich zur Schlachtung reif. Und man hat gesehen, dass wir in der zweiten Hälfte schon einige Dinge, wie Zweikampfführung, anders angepackt haben als in der ersten Hälfte." Der Trainer sieht einen ähnlichen Spielverlauf gegen die vier, fünf Spitzenmannschaften der Liga kommen, bleibt aber gelassen: "Wir werden von diesen Spielen langfristig profitieren."

Nach Erlenbach und Eltersdorf kommt am Sonntag nun mit dem VfL Frohnlach eine Mannschaft in den Naabtalpark (Anpfiff 16 Uhr), die in punkto Leistungsstärke wohl zwischen den beiden ersten Gegnern liegt. Die Frohnlacher Mannschaft ist zweikampfstark und versucht früh, des Gegners Spielfluss zu unterbinden. Ein Aushängeschild der Oberfranken ist der pfeilschnelle Stürmer Tevin McCullough.

Der ASV hat es noch in der eigenen Hand, respektabel bis gut in die Saison zu starten. Die Mannschaft peilt als Etappenziel vier Punkte aus den nächsten beiden Spielen an. Der VfL und der Würzburger FV sind Gegner, deren Leistungsniveau in etwa dem des ASV entspricht. "Auch nach zwei Spielen kann man schon sagen, dass die Bayernliga in Bezug auf Physis, Tempo und mentale Anspannung eine ganz andere Hausnummer als die Landesliga ist. Man darf sich keine Schwächephase leisten, das wird sofort ausgenutzt", sagt Bösl.

Hinter Rudolf Pfaffenroths Einsatz steht noch ein Fragezeichen. Nach einer langen Verletzungspause ist er noch nicht vollständig genesen. Auch Matthias Gröger ist noch nicht in der gewohnten Verfassung. "Wir werden dies sehr kurzfristig entscheiden, ob er von Anfang spielt", so Bösl zu Grögers Einsatz.
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