Bayernpokal: Neustädter Basketballer ziehen gegen Regensburg den Kürzeren
DJK wehrt sich nach Kräften

Tobias Merkl (Mitte) zieht kraftvoll vor den Regensburger Korb: Die Basketballer der DJK Neustadt verloren das Bayernpokal-Achtelfinale trotz heftiger Gegenwehr. Bild: A. Schwarzmeier
Neustadt/WN. (tos) Es fehlten der Spielrhythmus, körperliche Mittel und drei Leistungsträger. Dennoch hielten die Neustädter Basketballer im Achtelfinale des Bayernpokals mit den höherklassigen Regensburg Baskets lange mit. Letztlich mussten sie im Oberpfälzer Derby in der Gymnasiumhalle dennoch eine 63:73 (37:49)-Niederlage hinnehmen.

Wie befürchtet forderte der ungünstige Spieltermin am Dreikönigstag seinen Tribut. Mit Terrence Gibson, Jonas Meißner und Michael Kurz fehlten gleich drei Spieler der Starting Five, Lukas Bieber kam 20 Minuten vor dem Spiel direkt aus dem Skiurlaub in die Halle. "Für diese Umstände haben wir doch ganz gut dagegengehalten, zumal Regensburg körperlich eindeutig überlegen war", zog Neustadts Coach Uwe Glaser ein insgesamt positives Fazit.

Der Tabellendritte der 2. Regionalliga Süd lag von Beginn an in Führung, die die Baskets bis zur Pause auf zwölf Punkte ausbauten. Ohne Meißner tat sich Neustadt gegen Regensburgs Centerriege, darunter Ex-DJK-Spieler Tobias Sedlmeier, unter den Körben sehr schwer. "Umso erfreulicher war, dass wir uns in der zweiten Hälfte zurückgekämpft haben und sogar ausgleichen konnten", freute sich Glaser mit den über 100 Fans in der Gymnasiumhalle. Doch der Aufschwung beim Bayernliga-Tabellenführer hielt nicht an: Nach dem 54:54 spielte die DJK nicht konsequent weiter. Fehlende Geduld in der Offensive brachte den Favoriten wieder mit sieben Punkten in Front. Immer wenn die DJK dran war, das Spiel vielleicht zu drehen, antwortete vor allem der starke Daniel Waldhauser trocken und hielt die Gastgeber mit seinen Dreiern auf Distanz. Im letzten Viertel schließlich reichte dann die Kraft nicht mehr, um eventuell noch die Wende zu erzwingen. Regensburg brachte den verdienten Erfolg so souverän nach Hause.

"Uns haben Spieler gefehlt, die durchschnittlich zusammen 35 Punkte pro Spiel machen. Das hat sich vor allem in der zweiten Hälfte gezeigt. Da blieben zu wenige Optionen in der Offense", resümierte Glaser. Der Trainer lobte dennoch den beherzten Auftritt seiner Truppe - allen voran Tobias Merkl: "Dass wir das Pokalspiel verloren haben, ist zwar schlecht für die Erfolgsbilanz, aber insgesamt kein Beinbruch. Die Fehler, die wir gemacht haben, werden wir bis zum Wochenende abstellen."
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