Bayerns Trainer vorne

Guy Zemah auf "Lil Dunit Smart" gewann den Futurity-Champion-Titel bei den dreijährigen Reiningpferden. Der American-Quarter-Horse-Hengst stammt aus der Zucht von Elmar und Christine Bayer aus Kemnath. Bild: hfz

Mit der NRHA Breeders Futurity in Kreuth fand die deutsche Reining-Turniersaison ihren krönenden Abschluss. Mehrere tausend Zuschauer verfolgten an den beiden Finaltagen packende Ritte um die begehrten Futurity-Championtitel der drei- und der vierjährigen Pferde.

Für die bayerische Reiningszene war es ein überaus erfolgreiches Turnier, gingen doch beide Championtitel in der Open-Klasse an in Bayern beheimatete Trainer: Rudi Kronsteiner (Freystadt) und Guy Zemah (Moosthenning).

Rudi Kronsteiner holte sich im Finale der Bit Futurity in Kreuth seinen siebten Breeders-Futurity-Champion-Titel. Als viertletzter Starter ritt er den American Quarter Horse Hengst "OT Gonna Walla Walla" mit einem souveränen Ritt auf eine 220,5 und damit zum Sieg. Der gebürtige Österreicher hat schon jede Futurity in Europa mindestens einmal gewonnen und war allein drei Mal World-Champion-Open. Open-Reserve-Champion wurde mit einer 220 Alex Ripper mit Hans-Peter Marquardts "Guntinis Great Chex".

Den dritten Platz teilten sich Volker Schmitt auf "Spark N Step" (Besitzerin Claudia Klucsarits) und der Österreicher Klaus Lechner mit "KH Whiz Master" (Besitzer Klaus Lechner), die beide eine 218 scorten. Schmitt hatte als einziger drei Pferde im Finale - eine beachtliche Leistung. "Ich bin mehr als zufrieden", sagte er. "Alle drei sind hervorragend gelaufen." Volker Schmitt, der bis zum Frühjahr in Prichsenstatt trainierte, ist mittlerweile auf der "Green Valley Ranch" in Parkstein zuhause.

Auch im Nachwuchschampionat der dreijährigen Reiningpferde ging der Titel nach Bayern: Hier siegte Guy Zemah auf dem American-Quarter-Horse-Hengst "Lil Dunit Smart". Die beiden hatten schon im Vorlauf den drittbesten Score errungen. Im Finale brillierte der Braune aus der Zucht von Elmar und Christine Bayer (Kemnath) in allen Manövern. Das Ergebnis der Richter: 223. "Lil Dunit Smart" ist übrigens selbst ein echter Bayer: der Vater "Lil Peppy Dunit Right" ist im Besitz von Martin Binder aus Sinzing. Die Mutter "Smart Katie Rio" gehört Elmar Bayer in Kemnath. Diese Stute zählt mittlerweile zu den besten Reiningvererberinnen in Deutschland und brachte schone mehrere Futurity-Finalisten und -Champions.

Zemah, der auf dem Behrhof in Moosthenning zuhause ist, wurde zum ersten Mal Open-Futurity-Champion. "Ich bin überglücklich", strahlte Guy Zemah, der den Hengst trainiert hat. "Das ist mein größter Erfolg bisher - ich habe über zehn Jahre darauf hingearbeitet. Wir haben Lil Dunit Smart als Zweijährigen als Non-Pro-Nachwuchspferd für die Tochter des Besitzers gekauft. Er ist ein großartiges Pferd."

Der Reserve-Champion-Titel in der Open ging an den NRHA-Million-Dollar-Rider Rudi Kronsteiner auf "Chex Out My Banjo", die nach einem Klasseritt mit einer 220 aus der Arena kamen.
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