Bayreuth.
Kulturnotizen Mit der Festspielsaison in Bayreuth zufrieden

(dpa) Die Bayreuther Tourismusbranche ist zufrieden mit der Festspielsaison. Die Hotels seien gut ausgelastet gewesen, sagte Manuel Becher, Geschäftsführer der Bayreuth Marketing & Tourismus-GmbH. Auch andere touristische Angebote wie Stadtführungen seien "sehr, sehr gut gebucht" gewesen. Die Richard-Wagner-Festspiele gingen am Freitagabend mit der Oper "Der Fliegende Holländer" zu Ende. Besonders nachgefragt worden sei das wiedereröffnete Richard-Wagner-Museum, ergänzte Becher. Auch sei der Anteil der internationalen Gäste weiter gestiegen, "das haben wir massiv gemerkt".

Goethe-Medaillen in Weimar vergeben

Weimar.(dpa) Der britische Museumsdirektor und designierte Gründungsintendant des rekonstruierten Berliner Schlosses, Neil MacGregor (68), ist am Freitag in Weimar mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet worden. Das offizielle deutsche Ehrenzeichen erhielten außerdem der syrische Philosoph Sadik Al-Azm und die deutsch-brasilianische Kulturmanagerin Eva Sopher. Sie wurden als internationale Persönlichkeiten geehrt, die den öffentlichen Diskurs in ihrem Land maßgeblich prägen und eine enge Verbindung zur deutschen Kultur haben. Die 92 Jahre alte Sopher war nicht anwesend. Sie sandte eine Videobotschaft. Zwei Familienmitglieder nahmen den Preis für sie entgegen.

Klänge von Orgel und Trompete

Speinshart. (pas) Mit einem Konzert für Orgel und Trompete wird der Herbst im Kloster Speinshart eröffnet. Zu Gast sind zwei Musiker, die seit Jahren für anspruchsvolle Musik im Kloster stehen: Walter Thurn (Orgel) und Benjamin Sebald (Trompete). Sie bringen am 6. September festliche Klänge in die Klosterkirche. In diesem Konzert geben sie ein "best off" ihrer Musik. Es beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden für das Kloster wird gebeten.

Hallervorden liebt den "Unruhestand"

Berlin.(dpa) Schauspieler und Komiker Dieter Hallervorden denkt auch kurz vor seinem 80. Geburtstag noch lange nicht ans Aufhören. "Ich liebe den Unruhestand. Kleine Segelboote in Weinflaschen stecken ist langweilig", sagte Hallervorden der Zeitschrift "TV Movie". Dass er am Samstag, 5. September, 80 Jahre alt wird, finde er ohnehin nicht schlimm. "Schlimm ist es nur, wenn man's nicht wird", meinte der Schauspieler, der zuletzt in Kinoerfolgen wie "Honig im Kopf" und "Sein letztes Rennen" als Charakterkopf überzeugte. "Wenn ich mich nicht auf neue Rollen freuen könnte, würde ich Richtung Friedhof gehen. Aber ich will leben, den Zuschauer begeistern."
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