Befreiungsschlag?

Flügelspieler Stefan Beer steht nach mehrwöchiger Pause gegen Schlusslicht Regensburg wieder im TSV-Kader. Bild: par

Die Rückrunde in der Bayernliga ist für die Schwandorfer Basketballer bisher zum Vergessen. Nur ein Sieg gelang bisher im Jahr 2015 und seit vier Partien wartet der TSV auf einen Erfolg. Dieser Trend muss gegen das Schlusslicht endlich gestoppt werden.

Schwandorf. (par) Der TSV Schwandorf muss am Sonntag, 1. März, um 17 Uhr die Heimpartie gegen den TS Regensburg II in der Oberpfalzhalle zu einem Heimsieg nutzen. Die Mannschaft von Trainer Christian Scharf ist gefordert, endlich die aktuelle Negativserie zu stoppen und den zweiten Sieg der Bayernliga-Rückrunde einzufahren. Dabei müssen die Schwandorfer aber erneut auf diverse Leistungsträger verzichten.

Einer der Hauptgründe für diese Pleitenserie ist die kritische Personalsituation. Durch Verletzungen sowie aus beruflichen Gründen traten die Schwandorfer die letzten Spiele teilweise nur mit fünf bis sechs Herren-1-Spielern an. "Wir haben in der Rückrunde richtig zu kämpfen, dass wir überhaupt mit acht oder neun Spielern in die Partien gehen. Zum Glück helfen uns die Jungs aus der zweiten Herrenmannschaft und aus der Jugend aus und unterstützen uns in dieser Phase", beschreibt TSV-Trainer Scharf die aktuelle Situation.

Beer wieder im Team

Eigentlich sollte ab diesem Wochenende die Personaldecke wieder besser werden, da mit Stefan Beer ein Routinier zurückkommt. Doch im letzten Spiel verletzte sich TSV-Kapitän Johannes Pflamminger schwer am Knöchel und Tobias Ruhland steht aus persönlichen Gründen nicht im Kader.

Dabei soll die Partie gegen den Tabellenletzten TS Regensburg II zum Befreiungsschlag werden. Das Hinspiel gewann der TSV Schwandorf klar mit 75:60. Und auch für Sonntag gibt sich TSV-Coach Scharf trotz der Personalsituation kämpferisch: "Wir werden trotzdem wieder mit einer schlagkräftigen Mannschaft an den Start geben. Wenn wir bis zum Ende kämpfen und uns gegenseitig unterstützen, wird es auch wieder mit dem Sieg klappen." Auch für den TS Regensburg II läuft es in der Bayernliga nicht rund: Die letzten sechs Spiele wurde allesamt verloren. Erst drei Siege stehen auf dem Konto der Donaustädter und auswärts konnte der TS noch nicht gewinnen. Das soll aus Schwandorfer Sicht auch so bleiben.

Die Basketballfans erwartet also ein hitziges Oberpfalzderby. Für den TSV Schwandorf stehen im Kader: Aßheuer, Beer, Fischer, Müller, Mulzer, Münch, Prainer, Rapo, Schindwolf und Sperber.
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