Begegnung mit dem Heiligen Vater

1961 schloss sich Sofie Sirch den Dominikanerinnen in Schlehdorf an. Vier Jahre später sandte sie der Orden in die Mission nach Südafrika aus. Drei Jahrzehnte lang blieb sie dort tätig. Beim Gespräch mit der SRZ stand sie noch ganz unter den Eindrücken des Kapiteltreffens, das vom 22. März bis 11. April dieses Jahres in Südafrika stattgefunden hat.

Nach acht Jahren als Direktorin der High School in Springs übernahm Schwester Sofie 1985 die Stelle der Direktorin an der St.-Thomas-Aquinas-Klosterschule in Witbank in Pretoria, ein weiterer Höhepunkt ihres missionarischen Wirkens. 1987 sorgte die Ordensfrau durch einen BBC-Bericht für weltweite Schlagzeilen: Während in Südafrika noch die strengen Apartheidsgesetze galten, unterrichtete sie weiße und schwarze Kinder gemeinsam. "Mein Ziel war es, die Kinder für ein besseres Afrika zu erziehen, in dem es keine Rassendiskriminierung mehr gibt", sagt sie.

Nach dem Ende ihrer Missionsarbeit pflegte sie in Achenkirch die hochbetagten Eltern bis zu deren Tod und unterstützte Pater Bernhard bei seinem priesterlichen Wirken.

Unvergessen bleibt die persönliche Begegnung mit Papst Benedikt XVI., der sie und ihren Bruder im Anschluss an eine Generalaudienz im Mai 2008 auf dem Petersplatz in Rom empfing. (no)
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.