Begeisterte Kämpfernaturen

Eine Ehrenurkunde zum Jubiläum hatte Dr. Jörg Pfeil (Dritter von rechts), der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Judoverbands, der SCE-Sparte mit Sandra Querfurth (links daneben) an der Spitze mitgebracht. Mit auf dem Bild die ehemaligen Spartenleiter (von rechts) Alfons Exner, Reinhard Plößner und (von links) Manfred Kroher sowie SCE-Vorsitzender Matthias Haberberger. Bild: rn

40 Jahre Judosport im SCE: Dieses Jubiläum war für Spartenleiterin Sandra Querfurth Anlass, Aktive der ersten Jahre zu einer Wiedersehensfeier einzuladen. Und ihr Aufruf stieß auf offene Ohren.

Die Herzlichkeit der Begrüßungen war ein Zeichen der sportlichen Verbundenheit - auch viele Jahre nach Ende der aktiven Zeit. Für den langen Abend im Sportheim hatte Querfurth kein Programm vorbereitet.

Für die Judokas im inzwischen fortgeschrittenen Alter stand die Rückbesinnung auf die gemeinsamen Sportjahre im Vordergrund. Nicht nur Bilder und Presseberichte aus früheren Zeiten machten - begleitet von vielen Kommentaren - die Runde: Als Höhepunkt wurden zwei Super-acht-Filme gezeigt, die die Herzen der Kämpfernaturen höher schlagen ließen.

Zu den ungefähr 30 "Ehemaligen", die zum Großteil im Landkreis Neustadt/WN beheimatet sind, hatte sich auch Rudi Pielek aus Weiden gesellt. Er hatte über viele Jahre Gürtelprüfungen der Eschenbacher Judokas abgenommen. Die freundschaftlichen Bindungen blieben auch danach erhalten.

Kinder ziehen Eltern nach

Kurz fasste sich Sandra Querfurth in ihrer Begrüßung. Ein herzliches Willkommen entbot sie Bezirksvorsitzenden Dr. Jörg Pfeil, Matthias Haberberger als dem Vertreter des Sportclubs und der Stadt sowie den ehemaligen Spartenleitern Manfred Kroher, Reinhard Plößner (mehr als 20 Jahre) und Alfons Exner.

Querfurth räumte ein, dass sie zu den ersten zwei Jahrzehnten der SCE-Sparte nichts sagen könne. Erste Kontakte und Freude am Judosport hätten sie und ihr Ehemann Wolfgang vor 20 Jahren über ihre Kinder gefunden. "Wir waren Anfänger, und unsere Kinder trainierten bereits bei den Fortgeschrittenen", blickte sie zurück.

Auch nach der schulischen und beruflichen Veränderung der Kinder sei die Begeisterung für den Judosport geblieben. Als Beweis dafür nannte die Spartenleiterin ihre Tätigkeit im Bezirksvorstand und die ihrer Tochter Sydney als Leistungsrichterin.

Matthias Haberberger sprach von einer "kleinen, aber feinen Feier". Unter Hinweis auf zwei Veranstaltungen zugunsten der Deutschen Krebshilfe bescheinigte er der Judo-Abteilung ein soziales Herz. Der SCE-Vorsitzende erinnerte sich an ein Schlagwort, in dem Judo als "sanfter Weg" bezeichnet wird. "Judo sieht nicht so sanft aus, wenn die Kämpfer auf die Matte knallen", hielt er dem entgegen. Haberberger übermittelte abschließend die Grüße der verhinderten Bürgermeister und überreichte Sandra Querfurth Blumen und eine Geldzuwendung.

Ehrenurkunde

Im Namen des Bayerischen Judoverbandes dankte Dr. Jörg Pfeil der Spartenleiterin für ihre Arbeit in der Abteilung und die Tätigkeiten im Bezirksverband. Zum Jubiläum übergab er eine Ehrenurkunde.
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