Begeisterung neu entfachen

Beisitzer Markus Tretter und zweite Vorsitzende Heidi Sausner (Zweiter und Dritte von rechts) sind die beiden Neuen im Vorstand der Kolpingfamilie. Mit auch dem Foto sind (von links) Präses Pfarrer Martin Besold, Beisitzer Hans Bäumler, Vorsitzender Martin Schraml, Beisitzer Hubert Schinner, Schriftführer Wenzeslaus Brenner sowie Kassier Johannes Reger. Bild: njn

Die Aktionen der kommenden Monate bringt die Kolpingfamilie auf einen kurzen Nenner: "K110". "Wir können in diesem Jahr unser 110-jähriges Gründungsfest feiern", erklärte Vorsitzender Martin Schraml in der Mitgliederversammlung das Motto.

Erbendorf. (njn) "Wir löschen und schießen nicht, wir betreiben keine Kaninchenzucht, bei uns geht es um den Glauben", merkte Martin Schraml, den die Mitglieder im Amt bestätigten zum Ziel der Gemeinschaft an. "Wir müssen den Glauben in das praktische Leben mit einbringen." Die Kolpingfamilie sei mit ihren Veranstaltungen und Aktivitäten im Sinne Adolph Kolpings unterwegs. "Wir müssen neue Ideen entwickeln, um die eigenen Mitglieder zu begeistern und neue zu gewinnen."

Werbung verstärken

Den in der Entwicklung bei den Zahlen der Kolpingschwestern und -brüdern sah der Vorsitzende ein Problem. "Wir müssen unsere Mitgliederwerbung verstärken", stellte er kleinen Saal des Kolpinghauses fest. Es fehlten vor allem aktive Angehörige, um die vielen, vor allem größeren Veranstaltungen zu stemmen.

Dennoch sei es gelungen, einen Beitrag zum Leben in der Pfarrei zu leisten, stellte Schraml in seinem Rechenschaftsbericht fest. Dazu zählte er zahlreiche Veranstaltungen wie Vorträge, Ausflüge, den Familienbrunch und den Faschingsball auf.

"Die Kolpingfamilie hat ein attraktives Programm", meinte auch Präses Pfarrer Martin Besold. Die Bandbreite an Aktivitäten sei größer als bei anderen Vereinen. Spirituelle Anreize, Vorträge und gesellige Veranstaltungen trügen zu einem bunten Programm der Kolpingfamilie bei. Laut Besold müssten viele Leute zu Kolpingveranstaltungen eingeladen werden. Nur so könnten Einzelpersonen und ganze Familien als Mitglieder gewonnen werden. "Wir müssen ihnen das Gefühl geben, bei unserer Kolpingfamilie aufgenommen und aufgehoben zu sein."

In seinem Kassenbericht hob Johannes Reger hervor, dass die Mittel zur Förderung des Glaubens, der Jugendarbeit und auch für die Senioren sehr gut eingesetzt wurden.

Beim Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge kam die Anregung, eine eigene Homepage einzurichten. Wie Schriftführer Wenzeslaus Brenner ausführte, könne die Einrichtung und Pflege der Seite von den Vorstandsmitgliedern nicht alleine geschultert werden. "Die Kolpingfamilie ist mit ihrem Programm aber auf der Seite der Pfarrei immer aktuell vertreten."

Erich Wallner, der seit 1984 die kolpingeigene Lautsprecheranlage betreut, kündigte seinen Rückzug an. Er möchte diese Arbeit in jüngere Hände legen. Einen Dank sprach Wallner den vielen Lautsprecherträgern in all den Jahren aus. Wie er ausführte, sei die Nachfolgeregelung derzeit im Gange. Vorsitzender Schraml und Pfarrer Besold dankten Wallner für diesen jahrzehntelangen Dienst.
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