Begriffserklärung

Der Name Sitzweil wird den meisten Leuten heutzutage kein Begriff mehr sein. Also woher stammt er? Die Sitzweil kann man mit dem "Hutzergehen" vergleichen, da geht man zum Nachbarn und tauscht sich die Neuigkeiten aus und redet miteinander. Um den Danersntag (Vorweihnachtszeit) herum beginnen auch die "Sitzweilen". Nachdem "zwischen den Lichten" (Zeit der Abenddämmerung) die letzte Hausarbeit beendet und dann das Abendbrot eingenommen ist, beginnt die Sitzweil. Familie und Gesinde finden sich in der warmen Wohnstube zusammen und pflegen der Unterhaltung, den Scherz, das Lied und das Gesellschaftsspiel bis zum Schlafengehen. Die Sitzweil, die Abendzeit, wo man sich von den Arbeiten in Feld, Stall und Scheune zu Arbeiten oder Unterhaltungen beim Stubenlicht zurückzieht. (bjo)
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