Bei der 2:4-Heimniederlage gegen den TSV Buch hält die Mannschaft vor allem in der zweiten ...
Kirchenlaibach zeigt viel Moral

Kirchenlaibach. (lai) Es wurde die erwartete Niederlage für den stark ersatzgeschwächten TSV Kirchenlaibach. Mit 2:4 fiel sie aber nicht so aus, dass man sich schämen muss.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Nicht mal eine Minute war vorüber, da nutzte Hader eine Schläfrigkeit der Bucher Abwehr zum überraschenden 1:0. Dass die Gäste dies als nicht mehr als einen ärgerlichen Flüchtigkeitsfehler betrachteten, wurde aber schnell klar. Erst prüften kurz nacheinander D. Maksimovic und Eberlein Torwart Schmidt, dann machte Örtel Ernst. Nach einem Einwurf bekam er den Ball hoch zugespielt, seinem präzisen Kopfball war Schmidt im wahrsten Sinne des Wortes nicht gewachsen. Von da an hatten die Gäste das Spiel im Griff. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie ihre Überlegenheit in Zählbares umsetzen konnten. Sauber herausgespielte Angriffe bescherten die Führung durch Z. Maksimovic (22.), die elf Minuten später durch Kupfer ausgebaut wurde. Kurz danach musste Höreth für seinen schon geschlagenen Keeper auf der Linie retten, so dass es zur Halbzeit beim 1:3 blieb.

Viele Zuschauer fühlten sich an die Partie gegen Feucht, die andere Spitzenmannschaft, erinnert, in dem der TSV nichts zu bestellen hatte. Aber dieses Spiel lief anders. Ein Fangfehler von Torwart Färber bescherte wiederum Hader den Ball. Der nahm das Geschenk an und schob in der 48. Minute zum Anschlusstreffer ein.

Kirchenlaibach witterte Morgenluft. Beherzt nahmen die Mannen um Kapitän Sendelbeck den Kampf an, fighteten um jeden Ball. Unter Druck gesetzt machte auch die Spitzenmannschaft Fehler. Eine Stunde war gespielt, als Sendelbeck mit einem tollen Solo über links aufwartete. Sein Rückpass von der Grundlinie auf den einschussbereiten Kaufmann wurde jedoch von einer Bucher Fußspitze gerade noch abgelenkt. Es entwickelte sich nun ein offenes Kampfspiel. Eine Viertelstunde vor Schluss reagierte Buchs Torwart Färber grandios, als er den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte. Kirchenlaibach bewies Mut, machte hinten auf. Das damit verbundene Risiko, sich bei einem Gegenzug einen weiteren Treffer einzufangen, nahm man bewusst in Kauf.

Fast wäre die Taktik aufgegangen: Vier Minuten nachdem Torwart Schmidt großartig gegen Eberlein gerettet hatte (83.), hatte Mager das 3:3 auf dem Fuß, doch er verfehlte das Gehäuse knapp. Den Endstand stellte Fleischmann nach einem Konter her. Insgesamt war Buch wie erwartet die spielerisch überlegene Mannschaft. Drei rasche Tore in der ersten Halbzeit schüchterten die Hausherren ein. Von dieser Spielphase profitierten die Gäste bis zum Schluss.
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