Bei der Betreuung soll es "rappeln"

Zweiter Bürgermeister Hermann Schraml (links) gratulierte dem neuen Vorstand des Kinderschutzbundes: Christa Würtenberger, Jutta Deiml, Marion Götz, Claudia Schlosser (sitzend von links), Traudl Panzer, Ilka Spiegler, Jessika Wöhrl-Neuber und Elmar Grosser (stehend von links). Bild: jzk

Mit den Aufgaben wächst auch der Vorstand des Kinderschutzbunds Kemnath. Bei den Neuwahlen gab es zwar keine Veränderungen, dafür schufen die Mitglieder eine zusätzliche Stelle in der Führungsriege.

Kemnath. (jzk) Traudl Panzer unterstützt künftig die bisherigen Beisitzerinnen Ilka Spiegler, Jessika Wöhrl-Neuber und Corinna Schletz. Für weitere drei Jahre bleibt Jutta Deiml Vorsitzende, Marion Götz und Christa Würtenberger sind ihre Stellvertreterinnen. Auch Schatzmeister Elmar Grosser und Schriftführerin Claudia Schlosser bestätigte die Versammlung im Gasthaus "Zur Fantasie" in ihren Ämtern. Brigitte Schinner und Mariele Schönberger prüfen weiterhin die Kasse. Die Wahlen leitete zweiter Bürgermeister Hermann Schraml.

Flexible Betreuung

Bei der Jahresplanung einigten sich die Mitglieder auf einen Kinderfasching (mit dem SVSW Kemnath), das Schulprojekt "Sicher - stark - frei", den Elternkurs "Starke Eltern - starke Kinder", Bücherflohmarkt Anfang Juli, das Ferienprogramm (Fahrt nach Trebgast am 6. August) und einen Oma-Opa-Tag. Für die Kinderbetreuung werden Tagesmütter gesucht. Marianne Fütterer von der Koki-Stelle in Tirschenreuth regte die Gründung einer "Rappelkiste" zur flexiblen Kinderbetreuung an. Es soll geprüft werden, ob für Flüchtlingskinder in Kemnath eine Betreuung notwendig ist. Günter Deiml forderte alle zur verstärkten Mitgliederwerbung auf.

In ihrem Rückblick erinnerte Jutta Deiml unter anderem an die Bayern-1-Sommerreise, die attraktiven Ferienprogramme, die Aktionen "Kemnath blüht auf", "Muttertagsherzen", "Nikolaus", den Bücherflohmarkt, das Candlelight-Shopping, die Gutscheinaktionen zur Familienhilfe an Weihnachten, Ostern und zum Schulanfang sowie die Schwimmkurse. Positiv bewertet die Familienbeauftragte die Begrüßung der Neugeborenen durch die Stadt sowie das Netzwerk frühe Kindheit (Koki). "Auch zukünftig sollten die Kontakte zu anderen Kinderschutzbünden aufrechterhalten werden", meinte sie. Der Dank der Vorsitzenden galt den Vorstandskollegen, allen Helfern, Spendern und Gönnern. Bürgermeister Werner Nickl lobte sie für die Unterstützung durch die Stadt.

Marion Götz regte einen dritten Schwimmkurs an. Jessika Wöhrl-Neuber stellte kurz die Aktivitäten im Familienzentrum Mittendrin vor. Zum Kassenbericht von Elmar Grosser hatten Mariele Schönberger und Brigitte Schinner keine Anmerkungen. Zweiter Bürgermeister Hermann Schraml würdigte die Leistungen des Kinderschutzbundes. Der Beschluss des Haushaltsplans 2015/16 erfolgte einstimmig. Die Versammlung hatte mit einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder Elisabeth Ponnath, Elfriede Ketterl, Rosina Prechtl und Christl Hufnagel begonnen.
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