Bei Kerzenlicht Ruhe finden

In der festlich geschmückten Saltendorfer Pfarrkirche St. Peter und Paul konnten die zahlreichen Besucher alle Hektik vergessen und sich vom Duo Lippert und den Geschwistern Irlbacher auf eine besinnliche Weihnacht einstimmen lassen.

Wernberg-Köblitz-Saltendorf. Die Gymnastikgruppe ist nicht nur sportlich fit. Sie organisiert auch die Adventssingen in der Vorweihnachtszeit - heuer bereits zum sechsten Mal. Gestaltet wurde es von vier Frauen, die bereits in der dritten Generation singen und musizieren: Großmutter Barbara Lippert aus Hohentreswitz, Mutter Anita Irlbacher und deren Töchter Anna und Sophie.

Gegen die Entfremdung

Zur Begrüßung wünschte Anita Irlbacher "A staade Stund" und Sophie sorgte mit ihrem Harfenstück für Abstand vom Alltag. Oma und Anna sangen "Es wird scho glei dumpa". Mit ihren Liedern, Texten und Gedichten luden sie ein, über mehr Mitmenschlichkeit nachzudenken: "Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr zu der Tür des Nachbarn" hieß es in einem Adventsgedicht. "Wer klopfet an", erinnerte eindrucksvoll daran, wie bitter es zu allen Zeiten war, als Fremder in Not abgewiesen zu werden. Die Instrumentalstücke mit Harfe, Hackbrett, Zither und Gitarre gaben Zeit, den Gedanken in Ruhe nachzuspüren. Von Herzen kamen die Friedenswünsche zum Schluss der adventlichen Feier. Die Zuhörer spendeten den sympathischen Damen begeisterten Applaus. Kirchenpfleger Jakob Mutzbauer dankte am Ende allen Mitwirkenden, den Besuchern, den Gestaltern des Kirchenschmucks und auch der Gymnastikgruppe, die das Adventssingen finanziert und organisiert hatte.
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