Bei Landvolk-Versammlung ist Papst Franziskus Thema
Kirche lieber verbeult

Rückblick auf ein aktives Jahr hielt das Landvolk bei seiner Hauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus. Anschließend referierte Pfarrer Werner Sulzer über das erste Lehrschreiben des Papstes und seine Brandrede vor Weihnachten.

Zunächst gedachte man bei einem Gottesdienst in der Filialkirche der verstorbenen Mitglieder. Vorsitzender Josef Färber ließ danach das abgelaufene Jahr Revue passieren. Die Aktivitäten des Landvolks reichten von der Beteiligung an der adventlichen Stunde in Schmidmühlen bis zum Aufbau des Erntealtars. Färber dankte nochmals für die 75 Kilo Plätzchen, die die Frauen für den Adventsmarkt gebacken hatten. Aus dem Erlös wurden jeweils 500 Euro für den Senegal und für die Außenrenovierung der Filialkirche Winbuch gespendet. Kreisvorsitzender Helmut Wedel lobte die Winbucher dafür, aber auch für ihre Präsenz auf Kreis- und Diözesanebene: "Die Mitglieder des Landvolks sind sehr aktiv und ein großer Zusammenhalt ist gegeben."

Im Anschluss daran referierte Pfarrer Werner Sulzer über Papst Franziskus. Sein Vortrag endete mit dem Verweis auf die Kirche nach dem Bild des Papstes: Diese müsse "der Ort der ungeschuldeten Barmherzigkeit sein, wo alle sich aufgenommen und geliebt fühlen, wo sie Verzeihung erfahren und sich ermutigt fühlen, gemäß dem guten Leben des Evangeliums zu leben. Mir ist eine verbeulte Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist."
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