Bei Wahlen schnell wie Feuerwehr

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Gerade einmal 20 Minuten brauchten die Mitglieder der Feuerwehr, um die komplette Führungsriege im Amt zu bestätigen und zwei neue Kommandanten zu finden.

Wie Vorsitzender Gabriel Hermann vereinte auch sein Vertreter Matthias Pirner alle Stimmen auf sich. Ihren Posten behalten zudem Schriftführerin Corinna Huber, Kassier Thomas Kopp und Marco Bauernfeind. Beisitzer bleiben Hubert Weber, Peter Schlicht und Michael Fuchs. Die Kasse prüfen Peter Herrmann und Ewald Hader. Neuer Kommandant ist Jochen Klant, vertreten von Bianca Bauernfeind.

"Der Zusammenhalt der 109 Mitglieder und die aktive Arbeit des Vorstands waren vorbildlich und erfolgreich", resümierte der Vorsitzende. Die Köchinnen Rita Bauernfeind und Maria Herrmann sorgten zum sechsten Mal mit leckerem Schäufele auch für einen kulinarischen Jahresauftakt nach Maß. In geraffter Form ließ der Vorsitzende die Veranstaltungen Revue passieren. Er erinnerte an Geburtstags-, Fest- und Kirchenbesuche, das Maibaumaufstellen, Johannisfeuer und den Volkstrauertag.

Mit einem voll besetzten Bus ging es beim Tagesausflug nach Regensburg ins BMW-Werk und zum Kloster Weltenburg. Unvergesslich bleiben die Überraschungen, die die Wehr dem Vorsitzenden auf seinem Weg in den Hafen der Ehe bescherte. Neben den Vorstandsmitgliedern galt besonderer Dank Jugendwart Jochen Klant und Bianca Bauernfeind für eine "super Arbeit" .

Kassier Thomas Kopp berichtete von Anschaffungen und guten Einnahmen beim Maibaumfest und Johannisfeuer. "Leider nichts gefunden", kommentierte Revisor Peter Herrmann mit einem Schuss Humor.

Bei der modularen Truppausbildung werde in 120 Stunden das Grundkonzept des Feuerwehrwesens inklusive der Digitalfunkausbildung vermittelt, erläuterte Kreisbrandmeister Karlheinz Sehnke. Er wünschte sich eine Auffrischung des Erste-Hilfe-Kurses. "Jede Minute zählt", sagte er. Die Wehr werde alarmiert, wenn binnen zehn Minuten kein Rettungsfahrzeug vor Ort sein könne. Vor allem den beruflichen Belastungen und Terminkollisionen sei es geschuldet, dass 2014 vier Wehren die Leistungsprüfungen absagen mussten.

Mehr wehrübergreifend zu üben sei ein Lösungsansatz. Die Digitalfunk-Endgeräte werden geliefert, kündigte Sehnke an. Bis Juni müsse die Ausbildung der 17 000 Feuerwehrdienstleistenden durchlaufen sein. Im Juli starte der Probebetrieb, kündigte er an. Das PC-Modul für die elektronische Lernanwendung benötige 40 Minuten.

"Großartig gearbeitet und gut ausgebildet", lobte Bürgermeister Manfred Porsch. "Tolle Arbeit", attestierte auch Gemeinderätin Annke Gräbner den Mitgliedern.
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