Beim 0:1 gegen SC Katzdorf ist ein Formanstieg unverkennbar - Torwart Kessler überragend
Ein Tor entscheidet gegen Luhe-Wildenau

SC Luhe-Wildenau: Kessler, Bednarik, Ippisch, Lehnert, Wagner (69. Kick), Duschner, Hora, Winkelhöfer, Stefan Frischholz, Herrmann (75. Reiff), Podkul (21. Stich)

SC Katzdorf: Maximilian Roidl, Lehnerer, Fabian Roidl (55. Berger), Wagner, Christian Mulzer, Franco Galli (69. Mette), Baringer (72. Karl), Patrik Galli, Bauer, Bayerl, Florian Mulzer

Tor: 0:1 (55.) Florian Mulzer - SR: David Löw - Zuschauer: 110 - Gelb-Rot: (65.) Manuel Lehnert (SC)

(af) Der SC Luhe-Wildenau hat am ersten Punktgewinn in der noch jungen Bezirksligasaison geschnuppert. Die neu aufgestellte Mannschaft hielt im Heimspiel gegen den SC Katzdorf über weite Strecken dagegen. Dennoch holte sich der Gast aus dem Kreis Schwandorf/Cham unterm Strich verdient die Punkte, da er vor allem in der zweiten Halbzeit doch ein deutliches Plus an Chancen hatte. Das Tor des Tages erzielte Florian Mulzer in der 55. Minute. In der Tabelle bleibt Luhe-Wildenau Schlusslicht ohne Zähler und Torerfolg.

Es geht langsam bergauf, ein Formanstieg ist unverkennbar - das ist das Fazit, das der neu aufgestellte SC Luhe-Wildenau ziehen kann. "Wir haben es Katzdorf schwer gemacht. Unser taktisches Verhalten hat gepasst. Mit ein bisschen Glück wäre auch ein Remis möglich gewesen", meinte Trainer Roland Rittner.

Wieso es letztendlich nicht zu einer Punkteteilung gereicht hat, hatte mehrere Gründe. Das größte Handicap ist aktuell, dass ein Teil der Mannschaft noch nicht die Kraft und Konzentration besitzt, um über 90 Minuten auf gleichbleibendem Niveau zu spielen. "Das ist nachvollziehbar, da ja einige Spieler jahrelang nicht mehr in der Bezirksliga am Ball waren. Aber die körperlichen Defizite werden geringer", sagte Rittner. Zudem musste der Trainer bereits nach 20 Minuten seinen stärksten Angreifer wegen muskulärer Probleme auswechseln. Petr Podkul hatte bis dahin die Katzdorfer Abwehr mehr als ihr lieb war beschäftigt.

Während der Gast bis zum Wechsel lediglich geringe Vorteile bei Spielanteilen und Chancenverteilung besaß, änderte sich nach dem Wechsel das Bild. Heimkeeper Manuel Kessler avancierte zum besten Mann auf dem Platz und brachte die Gästestürmer zur Verzweiflung. Lediglich einmal war er machtlos, als Florian Mulzer alleine vor ihm zum 0:1 einnetzte (55.).

Stefan Frischholz hatte zwar noch eine dicke Möglichkeit zum Ausgleich, als er dem Katzdorfer Keeper Maximilian Roidl das Leder direkt in die Arme schoss. Aber aufgrund der zahlenmäßigen Unterlegenheit, Manuel Lehnert hatte wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot gesehen (65.), sah sich die Heimelf in die Defensive gedrängt. Letztlich blieb es beim 1:0-Erfolg des SC Katzdorf.
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