Beim 0:2 gegen SV Sorghof will das Leder nicht über die Linie - Stefan Weiß sieht Rote Karte
Grafenwöhr bleibt Schusspech treu

SV Grafenwöhr: Matthias Pautsch (66. Thorsten Pautsch), Rahn, Träger (84. König), Johannes Wächter, Kasseckert, Weiß, Renner, Weißel, Kraus, Dobmann, Schmidt (20. Fichtl)

SV Sorghof: Damiano, Johannes Regler, Weihermüller (63. Siegert), Hagerer, Walzelo, Ertl (68. Steiner), Zilbauer, Meyer (84. Erras), Bruckner, Götzl, Michael Regler

Tore: 0:1/0:2 (18./Elfmeter/91.) Udo Hagerer - SR: Held (Dürnsricht) - Zuschauer: 150 - Rot: (38.) Stefan Weiß (Grafenwöhr) - Gelb-Rot: (76.) Johannes Regler (Sorghof)

(otr) Es läuft einfach nicht bei der Sportvereinigung Grafenwöhr. Im sechsten Heimspiel der laufenden Saison kassierte die Solter-Truppe mit 0:2 gegen den Tabellenführer SV Sorghof die fünfte Niederlage.

Sorghof begann druckvoll und ging bereits nach 18 Minuten per Foulelfmeter in Führung. Aus Grafenwöhrer Sicht eine höchst umstrittene Entscheidung, da Valentin Schmidts Aktion vermutlich außerhalb des Strafraums lag. Nach dieser Führung kontrollierten die Gäste weitgehend das Geschehen. In der 37. Minute brannte es im Sorghofer Strafraum lichterloh. Einen Kopfball von Jan Kasseckert konnte Torwart Davide Damiano abwehren; beim Nachschuss aus kürzester Distanz warf sich ein Sorghofer Verteidiger in den Schuss. Torhüter Damiano wollte sich den Ball greifen, Stefan Weiß machte ein langes Bein, erreichte den Ball aber nicht mehr. Zum Entsetzen des heimischen Anhangs zückte der Schiedsrichter gegen Weiß sogar noch die Rote Karte. Trotz Unterzahl nahmen die Grafenwöhrer das Heft in die Hand und erspielten sich fortan mehrere gute Möglichkeiten.

Zu allem Überfluss musste Grafenwöhr in der 66. Minute noch seinen Torhüter auswechseln. Matthias Pautsch ging mit Verdacht auf Riss der Achillessehne vom Feld und wurde durch seinen älteren Bruder Thorsten ersetzt. Sorghof konzentrierte sich gegen die nicht aufsteckenden Gastgeber auf Konterangriffe. Als in der Schlussphase die Sportvereinigung alles nach vorne warf, klatschte in der 89. Minute ein Ball an den Pfosten des Grafenwöhrer Tores. In der Nachspielzeit lochte Udo Hagerer mit einem mustergültig abgeschlossenen Konter zum 0:2 ein.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.