Beim Fest voll abgehoben

Die Teilnehmer des Flugplatzlaufes mit dem Leiter der Veranstaltung, Bernhard Keck. Bilder: fm

Das Jahr über gehen sie dem alten Menschheitstraum vom Fliegen nach, die Mitglieder der Luftsportgruppe Sulzbach-Rosenberg. Einmal öffnet sich für die Bevölkerung der Platz, das Heim und der Hangar, dann ist das Flugplatzfest.

Rundflüge, Zusehen bei Starts und Landungen, Kindervergnügen und -lauf sowie kulinarische Schmankerln sorgten für viel Abwechslung.

Seitlich des Pistenauslaufs stehen sie in Reih und Glied, die drei Segler, vier Motorsegler und fünf Ultraleichtflugzeuge (UL) der Luftsportgruppe. Wer Lust auf eine Flug hat, trägt sich in die Startliste des Flugbüros ein und rollt dann leicht bergauf zum Start. Den Motor auf volle Drehzahl gebracht, immer schneller rollend, hebt das Flugzeug vom Boden ab und schwebt im Bereich der Zuschauerterrasse in die Höhe. Das Publikum sieht neidvoll nach, wie das Flugzeug immer kleiner in der Ferne entschwindet. Wer dies erleben will, kann einen Rundflug über die heimatliche Region buchen und wird in einem der Zweisitzer mitgenommen.

Passables Flugwetter

Am ersten Tag des Fests gab es trotz des Wetterumsturzes passables Flugwetter, und die Gästeschar konnte sich am lebhaften Flugbetrieb erfreuen. Damit man wusste, welcher Typ gerade startete oder landete, kommentierte Peter Ostermann per Mikrofon das Geschehen. Etwas spektakulär war die angetäuschte Landung mit dem Durchstarten eines UL, das dann in Kopfhöhe an den Zuschauern vorbeizischte.

Alle ließen es sich bei Kaffee und Kuchen oder Grillschmankerl und Getränken gut gehen. Die Kinder durften einen Segler besichtigen und sich probehalber ins Cockpit setzen. Dabei half Christoph Pirner mit Auskunft über Instrumente und Handhabung. Vergnügen machte auch eine Platzrunde im für Vereinszwecke umgebauten alten Feuerwehrauto. Der Sonntag war allerdings mit starker Bewölkung und strammem Wind nicht gerade wunschgerecht. Doch das hielt eine kleine Kinderschar nicht von dem Bambini- und Kinderlauf auf der gesperrten Start- und Landebahn ab.

Pokale und Urkunden

Nach der Auswertung wurden die Pokale samt Urkunden und einem Spielzeug oder Bastelset von Laufleiter Bernhard Keck verteilt. Dazu hatte man sich wie auch die immer stärker eintrudelnden Mittagsgäste in die Halle zurückgezogen. Denn draußen war schon einige Zeit der mobile Großgrill von Erwin Grötsch mit der "Sau am Spieß" in Betrieb gegangen.

Die Nachmittagsbesucher labten sich an den Kuchen und Torten und wärmten sich mit Kaffee auf. Das Flugwetter hatte sich verbessert, und zum Zusehen bei den Starts und Landungen der Rundflüge war der geschützten Teil der Terrasse ideal.
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