Beim Martinszug Dorf mit vielen Lichtern erhellt
Leuchtende Botschaft

Wer in den vergangenen Tagen fleißig am Laternenbasteln war, hatte im Ortsteil klar einen Vorteil, denn was wäre ein Martinszug ohne viele Lichter? Kaplan Sebastian Scherr hieß die Kinder in der "St.-Thomas"-Kirche mit den Eltern willkommen.

Johanna Rössler als St. Martin war in einem langen roten Mantel gekleidet. Silvia Wildenauer führte auf die verschiedenen Szenen hin. Michael und Anna Wildenauer verdeutlichten, dass auch die Teilung des Pausenbrotes durchaus ein Akt der Nächstenliebe sein kann. Jacke und Pullover mit einem Frierenden teilen, das führten Marlene und Luisa Heuberger vor. Annika und Ulrike Wittmann übernahmen einen Besuch, der viel Freude in den Alltag bringen kann. Zu jeder Fürbitte trugen Annika Wittmann, Johanna Rössler, Michael Wildenauer und Johannes Wittmann Kerzen zum Altar. Der Geistliche sagte, dass es tagtäglich viele Möglichkeiten gebe, jemandem zu helfen, zu trösten oder einfach für den anderen da zu sein. "Ihr könnt jeden Tag etwas Gutes tun", munterte Kaplan Scherr die Buben und Mädchen auf. Nötig sei jedoch, dass sie ihre Augen, Ohren und ihr Herz öffnen, um die Not der anderen zu sehen. "Genau das will uns auch Jesus sagen, wir sollen da sein, wenn andere uns brauchen."

Helga Guber, Regina Rössler, Silvia Wildenauer und Ulrike Wittmann studierten die Szenen mit den Kindern mustergültig ein. Danach ging es in die Nacht hinaus. Auf dem Kirchenvorplatz wartete bereits das Pferd "Krümel" mit seinem Besitzer Hans Zitzmann, der den Lichtermarsch durch die Dorfstraßen anführte.
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