Beim Sammeln die Nummer zwei

Ungebrochen ist der Zuspruch beim VdK-Ortsverband. Zwar verlor die Gemeinschaft im Vorjahr 30 Mitglieder, doch 22 Personen schlossen sich ihr neu an. Damit konnte der Sozialverband eine besondere Marke halten.

Pullenreuth/Harlachberg. (öt) Den Bericht in der Jahreshauptversammlung im Landgasthof Erdmann-Rosenberger in Harlachberg legte für den verhinderten Vorsitzenden Alfons Wegmann hieß dessen Stellvertreter Alfred Mildner vor. Dieser gab den Mitgliederstand mit 504 Personen an. 22 Neuzugängen standen 15 Sterbefälle, 14 Austritte und ein Wechsel zu einem anderen Ortsverband gegenüber. Bei der Aktion "Helft Wunden heilen" erzielten die Sammler die beachtliche Summe von 2045 Euro. Damit erreichten die Pullenreuther den zweiten Platz unter den 26 Ortsverbänden des Landkreises. Der stellvertretende Vorsitzende berichtete ferner von der Jahreshaupt- und der Kreisversammlung in Wildenreuth, in der Ortsvorsitzender Alfons Wegmann zum dritten Mal zum Kreisvorsitzenden gewählt wurde.

Treue Mitglieder

Weiter erwähnte der Redner das Frühjahrs-Mitgliedertreffen im Gasthof Dragoner, die Frauentagung in Waldsassen und das Herbsttreffen im Gasthof Erdmann-Rosenberger mit einem Referat von Maria Siller von der AWO über ambulante Krankenpflege. Zudem fanden fünf Vorstandssitzungen statt. In der Januarsitzung sowie bei der Weihnachtsfeier erhielten langjährige Mitglieder Auszeichnungen.

Weiter erinnerte Mildner an den ersten zentralen VdK-Tag der offenen Tür in den bayerischen Geschäftsstellen. Der Vorstand beteiligte sich an der Beerdigung des überraschend verstorbenen Vorstandsmitglieds Richard Philbert aus Ebnath sowie an den Festlichkeiten zum Volkstrauertag.

Von zahlreichen Krankenbesuchen sprach Frauenbeauftragte Anni Schwinger. Zu Weihnachten seien die über 80-jährigen Mitglieder und Behinderte besucht und mit Christstollen sowie einer Weihnachtskarte beschenkt worden. Zudem gratulierte der Ortsverband Mitgliedern zu runden Geburtstagen. Für Mitglieder in Seniorenheimen gab es 30-Euro-Gutscheine. Bei Sterbefällen übersandte der Ortsverband jeweils 25 Euro für Grabschmuck.

Nach dem Protokoll von Schriftführer Thomas Wegmann berichtete Schatzmeisterin Monika Rindermann von geordneten Kassenverhältnissen. Der größte Teil der Ausgaben war für die Mitglieder- und Altenbetreuung, Krankenbesuche, Geburtstage und die 15 Sterbefälle. Durch die Aktion "Helft Wunden heilen" und Spenden von Mitgliedern konnte ein Teil der Kosten aufgefangen worden.

Genesungswünsche für Chef

Bürgermeister Hubert Kraus, der auch für seinen Neusorger Kollegen Peter König sprach, unterstrich die Bedeutung der Arbeit des VdK. Alleine im Gemeindebereich Pullenreuth gebe es 300 Schwerbehinderte. Das Gemeindeoberhaupt bot dem Ortsverband eine Zusammenarbeit an. Er wünschte Kreis- und Ortsvorsitzendem Alfons Wegmann gute Besserung und dem Ortsverband ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.
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