Beim Spitzenreiter Amberg II krasser Außenseiter
Schwerer Gang für Grafenwöhr

Grafenwöhr. (vl) Betretene Gesichter gab es bei der Sportvereinigung Grafenwöhr nach der nicht einkalkulierten 1:3-Heimniederlage im Kellerduell gegen den Mitkonkurrenten SV Hahnbach. Und nur der überraschenden Nullnummer des SVSW Kemnath beim Schlusslicht SC Luhe Wildenau ist es zu verdanken, dass man am Sonntag um 14 Uhr im ungleichen Duell bei Spitzenreiter FC Amberg II nicht als Abstiegsplatzinhaber gastiert.

Es bedarf einer gehörigen Portion Zweckoptimismus, wenn von den arg gebeutelten Grafenwöhrern an diesem 17. Spieltag etwas Zählbares erwartet wird. Aber vielleicht macht der Auftritt aus der Vorrunde so viel Mut, um gegen diese vermeintliche Übermacht zu bestehen. Damals verlor man etwas unglücklich knapp mit 0:1. Inzwischen hat sich die Regionalliga-Reserve aber weiter verbessert. Und in Anbetracht der Treffsicherheit der Gelb-Schwarzen - im Schnitt klingelt es dreimal in des gegnerischen Kasten - muss für die SV das Schlimmste befürchtet werden.

Wie schon in den zurückliegenden Wochen liegt die Hauptarbeit von Interimstrainer Roland Schreglmann im psychologischen Bereich. So gesehen ist guter Rat teuer, der Trainer wäre durchaus offen für jede gut gemeinte Hilfe. Denn persönliche Befindlichkeiten, welche die verantwortlichen Personen bei sachlicher Kritik an ihrer ehrenamtlichen Arbeit an den Tag legen, sind eher kontraproduktiv. Manches zeugt von wenig Fähigkeit zur Selbstkritik.
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