Bekenntnis zu Altenstadt

Geschäftsstellenleiter Felix Weiser, Vorstand Rudolf Winter, Bürgermeister Ernst Schicketanz, Vorstandssprecher Gerhard Ludwig und Vertriebsleiter Bertram Erhardt (von links) bei der Grundsteinlegung: Euro-Münzen, Baupläne und die aktuelle Ausgabe des "Neuen Tag" wurden einbetoniert. Die Volksbank drückt beim Neubau in Altenstadt aufs Gas, nach der Feierstunde wurde die Bodenplatte betoniert. Bild: Götz

Die Volksbank Nordoberpfalz sagt ein klares Ja zum Standort Altenstadt. Am Freitag legte das Kreditinstitut den Grundstein für die neue Geschäftsstelle - ein Millionenprojekt.

Altenstadt/WN. (ms) Für Vorstandschef Gerhard Ludwig war es ein Tag der Freude. Er verhehlte in Anwesenheit von knapp 50 geladenen Gästen, darunter der Gemeinderat, die beteiligten Firmen und die Führungsspitze der Bank, dass es keine leichte Entscheidung gewesen sei, in welchem Umfang die Volksbank in Altenstadt baut. "Es war eine längere Geschichte."

Schon 2009 habe es die ersten Überlegungen für eine Sanierung des Bankgebäudes in der Egerländerstraße 2 gegeben. Im Frühjahr 2014 fiel dann die Entscheidung, die Verwaltung in Weiden zu belassen und das Gebäude aufgrund de schlechten Zustandes - "es war schon fast ein Schandfleck" - in Altenstadt abzubrechen.

Bis Ende des Jahres entstehe für gut eine Million Euro für Filialleiter Felix Weiser und sein Team ein moderner Neubau mit SB-Serviceraum, Besprechungszimmer, Veranstaltungs- und Schulungsraum, Aufzug und ausreichenden Kundenparkplätzen. Es bleibe auf dem Gelände noch viel freier Platz. "Schau mer mal, was die Zukunft noch bringt", regte Ludwig zu Spekulationen an.

Nur heimische Betriebe

Der Direktor dankte vor allem Bürgermeister Ernst Schicketanz, der das Vorhaben von Anfang an bestens unterstützt habe, und den Nachbarn für das Verständnis. Die regionale Verbundenheit bringe die Volksbank damit zum Ausdruck, dass bei der Auftragsvergabe nur heimische Firmen zum Zug kämen.

Den Abbruch des alten Gebäudes mit einem riesigen Betonklotz im Keller hat die Firma Hierold aus Moosbach fachgerecht erledigt, den Rohbau errichtet die Firma Paul aus Weiden, für den Dachstuhl und die Holzarbeiten zeichnet die Firma Riedl Holzbau aus Waldthurn verantwortlich. Für die übrigen Gewerke laufen die Ausschreibungen.

Ludwig verwies auf das erfolgreiche Jahr 2014. Bei über 1900 neuen Kunden sei - trotz rückläufiger Bevölkerungszahl - der Nettobestand um 624 gewachsen. "Die Geschäftsstelle in Altenstadt ist uns wichtig." Die Investition sei eine Dankeschön für das Vertrauen der Kunden.

Ein Schmuckstück

Für dieses Versprechen dankte Bürgermeister Schicketanz der Genossenschaft. Auch wenn die Realisierung des Vorhabens etwas länger gedauert habe, dafür erhalte Altenstadt jetzt eine attraktive und gut durchdachte Bank. "Das wird ein Schmuckstück für die Gemeinde und steigert die Attraktivität der Egerländerstraße." Der Rathauschef hoffte, dass das Projekt auch andere Unternehmen ansteckt.

Die Feierstunde begleitete die "Neustädter Klarinettenmuse" unter Leitung von Karl Wildenauer mit flotten Stücken. Jürgen Füßl servierte Steaks und Würsteln frisch vom Grill.
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