"Bekommen Grenzen aufgezeigt"

Ohne Michael Riester (links) und Ralf Egeter (rechts) muss die SpVgg SV Weiden am Aschermittwoch das schwere Testspile beim FC Ingolstadt II bestreiten. Bild: G. Büttner

Am Aschermittwoch hat Bayernliga-Spitzenreiter SpVgg SV Weiden seine schwerste Aufgabe in der Vorbereitungsphase zu meistern, wenn es darum geht, sich beim Regionalligisten FC Ingolstadt II nicht abschlachten zu lassen.

Weiden. (lst) 2:2 gegen den ASV Cham, 2:2 gegen den TSV Kareth-Lappersdorf und 3:0 gegen den ASV Neumarkt - noch ist die Bilanz des Bayernligisten SpVgg SV Weiden in der Vorbereitung nahezu makellos. Aber am Aschermittwoch um 19 Uhr testet die Mannschaft von Trainer Christian Stadler auf dem beheizbaren Kunstrasenplatz des Regionalligisten FC Ingolstadt II. "Ein Gegner, der uns unsere Grenzen und Schwächen sicherlich aufzeigen wird", befürchtet der Weidener Coach.

Ursprünglich hatte der Bayernliga-Spitzenreiter aus der Nordoberpfalz sechs Testspiele geplant. Mitte letzter Woche wurde dann auf Anfrage der Ingolstädter kurzfristig ein weiteres vereinbart. "Super, dass wir die Gelegenheit haben, uns mit einem Spitzenteam der Regionalliga Bayern, das unter absoluten Profibedingungen arbeitet, zu messen", freut sich Stadler auf diese Begegnung.

Die Zweitliga-Reserve der Schanzer, die von Ex-Profi Stefan Leitl trainiert wird, geht mit einem etwas veränderten Kader in die Restrückrunde. Neu ist Sammy Ammari vom SV Heimstetten. Zudem wurde in den U23-Kader der erst 17-jährige Ylli Cermjani aufgenommen. Der bisherige dritte Torhüter Philipp Mayr (20) legt aus beruflichen Gründen eine Pause ein. Philipp Breuer (19), der nur zu einem Einsatz gekommen ist, beendet seine Karriere wegen zahlreicher Verletzungen. Mittelfeldspieler Sanjin Lelic (18) wechselt nach Kroatien.

Leitl erhofft sich für die Frühjahrsrunde, dass seine Jungs den Status quo halten können: "Wir wollen unsere gute Platzierung als Verfolger der Top-Teams aus Würzburg und München absichern. Wir haben keine Ambitionen nach ganz oben. Den Aufstieg gönnen wir unseren Profis, das wäre eine tolle Sache." Zuletzt schickten die Oberbayern den Ligakonkurrenten FC Eintracht Bamberg mit einer 4:0-Packung nach Hause, ehe es einen Tag später gegen den SV Seligenporten gar einen 7:0-Erfolg gab.

Aber auch die Weidener, die sich seit dem 4. Februar in der Vorbereitung befinden, sind inzwischen gut drauf. "Wir sind auf dem Stand, auf dem wir zum jetzigen Zeitpunkt sein wollten", schätzt Stadler die zuletzt gezeigten Leistungen seiner Mannschaft ein. "Wir wollen uns gegen ein Spitzenteam der Regionalliga, das nicht weit vom Drittliga-Niveau entfernt ist, keinesfalls abschlachten lassen", gibt er als Marschroute aus. Allerdings muss er am Mittwoch auf drei Akteure verzichten: Ralph Egeter und Michael Riester können aus beruflichen Gründen nicht mitwirken, Andreas Koppmann laboriert noch immer an seiner Knie-Reizung. Ansonsten sind alle Mann einsatzfähig.
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