Belohnung für die Fans

Die Schwandorfer (blaues Trikots) wollen am Samstag im Heimspiel gegen Meitingen richtig Gas geben, um endlich den ersten Heimsieg der Saison einzufahren. Bild: par

Zu Hause ist es für die Schwandorfer Basketballer in dieser Saison nicht am schönsten. Es gelang noch kein Heimsieg. Das soll sich am Samstag, 25. Oktober, gegen Meitingen ändern.

Schwandorf. (par) Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf treten am Samstag, 25. Oktober, zu ihrem vierten Saisonspiel in der Bayernliga an. Die Mannschaft von Trainer Christian Scharf empfängt dabei den Aufsteiger TSV Meitingen in der Oberpfalzhalle. Im Gegensatz zu der 56:75-Niederlage am zweiten Spieltag gegen den TuSpo Heroldsberg, der ebenfalls diese Saison erst aufgestiegen ist, soll diesmal ein Erfolg gefeiert und der erste Heimsieg eingefahren werden. Das Spiel in der Oberpfalzhalle findet diesmal bereits am Samstag um 19.30 Uhr statt.

Die bisherige Spielzeit des TSV Schwandorf in der Basketball Bayernliga verläuft komplett anders als die letzte Saison. 2013/14 war die heimische Oberpfalzhalle eine wahre Festung für die TSV-Basketballer. Die ersten sechs Heimspiel wurden allesamt gewonnen und die Schwandorfer standen dadurch zwischenzeitlich sogar an der Tabellenspitze.

Doch in dieser Saison gingen die TSV-Basketballer in beiden Heimspielen als Verlierer vom Feld. Gegen Wolnzach verlor die Mannschaft von Christian Scharf mit 55:61 und gegen den Aufsteiger TuSpo Heroldsberg kassierten die Schwandorfer mit 56:75 die bisher höchste Saisonniederlage.

Jetzt reist mit dem TSV Meitingen der nächste Aufsteiger in die Oberpfalz. Und die Schwandorfer sind hochmotiviert, nicht nochmal eine Niederlage einstecken zu müssen: "Das Spiel gegen Heroldsberg war sehr bitter für uns. Wir mussten auf viele große Spieler verzichten und hatten deswegen beim Defensivrebound große Probleme", analysiert Flügelspieler Sebastian Fischer die Partie. "Aber der Sieg in Donauwörth gibt uns wieder Selbstvertrauen. Da haben wir richtig gut gekämpft, unsere Würfe getroffen und als Mannschaft überzeugt", so Fischer.

Der Schwandorfer Trainer Scharf kann voraussichtlich auf einen fast vollständigen Kader zurückgreifen. Lediglich Centerspieler Lars Aßheuer ist aus beruflichen Gründen nicht mit von der Partie. Kleine Fragezeichen stehen zwar noch hinter den Einsätzen Tobias Ruhland und Alexander Schneider, aber die Schwandorfer sind zuversichtlich, dass es bei beiden zumindest für Kurzeinsätze reicht. "Wir haben jetzt zweimal daheim verloren und unsere Fans für die tolle Unterstützung nicht belohnt. Am Samstag wollen wir das ändern und mit ihnen zusammen einen Sieg feiern", freut sich Center Alwin Prainer auf die Partie.

TSV-Kader: Stefan Beer, Vaidas Butkus, Sebastian Fischer, Christian Müller, Felix Müller, Lukas Mulzer, Stefan Münch, Johannes Pflamminger, Alwin Prainer, Tobias Ruhland, Andreas Schindwolf, Alexander Schneider, Philipp Vogl
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