Bereit für das Ja-Wort

Ohne Gegenstimmen genehmigte die Versammlung der Verwaltungsgemeinschaft den vorgelegten Haushalt. Das war noch nicht alles, denn der Bezirk Neukirchen hat gleich noch eine zusätzliche Trauungs-Standesbeamtin erhalten.

Nachdem der Gemeinderat Etzelwang seine 2. Bürgermeisterin Lydia Zahner als weitere Trauungs-Standesbeamtin vorgeschlagen hat, war die Bestellung durch die Verwaltungsgemeinschaft eine weitere Voraussetzung zur Aufnahme der Tätigkeit. Da sie alle Anforderungen erfüllt, stimmte die Versammlung der Bestellung zu. Zahner steht ab sofort für Trauungen im Standesamtsbezirk zur Verfügung.

Schon vor geraumer Zeit hatte die Versammlung eine Überarbeitung der internen Verteilung der Verwaltung gefordert. Geschäftsstellenleiter Hans Loos stellt diesen Plan den Räten vor. Die Aufgaben werden von fünf Ämtern wahrgenommen, die sich in Haupt-, Finanz-, staatliche- sowie Bauverwaltung und Leitung der Geschäftsstelle aufteilen. Bei der Diskussion stellte Bürgermeister Roman Berr fest, dass das Bauamt gemessen an den Aufgaben am schlechtesten besetzt sei. Verwaltungsgemeinschafts-Vorsitzender Winfried Franz bestätigte dies. Er möchte zunächst das geplante Organisationsgutachten für die Abläufe abwarten. Wenn Ergebnisse vorliegen sollen Lösungen gesucht werden.

Gute Erfahrungen

Der Vergabe eines solchen Organisationsgutachtens stimmte die Versammlung im nächsten Tagesordnungspunkt zu. Gute Erfahrungen, die beispielsweise die VG in Pommelsbrunn mit einem solchen Gutachten, das die Aufbau- und Ablauforganisation und die Stellenplanung untersucht, gemacht hatte, wurden erläutert. 2. Bürgermeister Wolfgang Rattai befürwortete die Vergabe, wollte jedoch sichergestellt haben, dass bei den Mitarbeitern der Prozess positiv begleitet wird, um Änderungen dann auch umzusetzen.

Mit Einnahmen und Ausgaben von 1 029 150 Euro im Verwaltungshaushalt und 102 900 Euro im Vermögenshaushalt geht die VG in das Haushaltsjahr 2015. Die Mitgliedsgemeinden müssen daher 5164 Euro pro Einwohner für den Verwaltungsbetrieb und 11,28 Euro für nötige Investitionen als Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft überweisen. Bei den Anschaffungen sind einmalige EDV-Kosten, neue Tische und Besucherstühle für den großen Saal sowie Leasingkosten für Software-Programme kalkuliert. Alle Räte stimmten dem von Kämmerin Ingrid Plickert vorgetragenen Zahlenwerk zu.
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