Bergmannsfeuer & Co: Die schmackhaften Seiten der Bergwerksweihnacht
Hochbetrieb in der "Giftküche"

Was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne kulinarische Angebote? Der Bummel macht hungrig, und ein heißes Getränk wärmt Leib und Seele. Und da wird der Gast auf Maffei mit besonderen Köstlichkeiten verwöhnt.

Legendär ist das "Bergmannsfeuer"; ein Gebräu aus Säften, frischen Früchten und Hochprozentigem. Nur Birgit Heringklee und ihr Team kennen das genaue Rezept, das sie in großen silbernen Töpfen auf Gaskochern ansetzen. Rund 2000 Liter bereiten die Damen in der "Giftküche" zu, wie sie den professionell eingerichteten Raum hinter der unscheinbaren Metalltür scherzhaft nennen.

450 Liter Apfelglühwein und fast die gleiche Menge Heidelbeerglühwein werden am Sonntagabend ebenso ausverkauft sein wie das Bergmannsfeuer. Ein Knochenjob für die Damen, aber auch für die Teams, die die schweren Töpfe zu den Feuerstellen bringen. Nach einem Stopp in der Spülhütte kehren die über 3000 Tassen in großen roten Boxen in den Kreislauf zurück.

Heiß geht es auch in der "Kantine" zu, wo Günther Himmelhuber am Samstag mit seinem Team Hunderte von Bratwürsten grillt. Deren Duft lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Geduldig warten die Hungrigen in langen Schlangen. Und bereits am Samstagabend ist klar, die georderte Menge wird nicht reichen. Für den Sonntag müssen 2000 Bratwürste nachbestellt werden.

Gleich daneben herrscht "im Pumpenhaus" ebenfalls Hochbetrieb. Heiße und kalte Getränke gehen über die Theke. Groß und Klein holen sich einen süßen Nachtisch in Form von Waffeln oder gebrannten Mandeln.

Zum ersten Mal dabei auf Maffei ist der "Schnitzelwirt" aus Michelfeld. Günther Schenk und seine Truppe braten in drei Pfannen die bekannten Schnitzel raus und servieren auch prächtige Sandwiches.

Eine weitere Alternative gibt es ein paar Hütten weiter aus dem Kessel mit scharf gewürztem Gulasch. Schöpfer um Schöpfer füllen Wolfgang Wiesent und seine Helfer halbe Brotlaiberl mit dem deftigen Auerochsenfleisch. Eine Dame aus Schmidmühlen ist bereits zum vierten Mal auf der Bergwerksweihnacht und kommt extra wegen dieser Spezialität, wie sie sagt.
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