Berlin.
Kulturnotizen Tag des Schriftstellers in Haft

(dpa) Im Jahr 2013 wurden weltweit etwa 900 Autoren verfolgt. Mindestens 22 von ihnen wurden ermordet, die anderen verprügelt, eingesperrt, entführt oder vertrieben. Das teilte das Writers-in-Prison-Komitee des internationalen Schriftstellerverbandes PEN mit. Der Verband erinnert am "Writers in Prison Day" an getötete oder verfolgte Schriftsteller, Journalisten und Verleger. Anlässlich des Tages verleiht das deutsche PEN-Zentrum Mitte November den Hermann-Kesten-Preis "für besondere Verdienste um verfolgte Autoren". 2014 geht er an den Berliner Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck, Rechtsbeistand des NSA-Enthüllers Edward Snowden in Deutschland.

Bayreuth trennt sich von Meese

Bayreuth.(dpa) Die Bayreuther Festspiele trennen sich von Skandal-Künstler Jonathan Meese. Sein Konzept für die Neuinszenierung des "Parsifals" 2016 sei nicht finanzierbar, teilten die Festspiele mit. Der Kaufmännische Geschäftsführer Heinz-Dieter Sense teilte mit, bei den Vorbereitungen seien "von Anfang an erhebliche Finanzierungsprobleme hinsichtlich der bühnenbildnerischen und kostümlichen Gesamtausstattung aufgetreten". "Die Folge wäre eine erhebliche Überschreitung der zur Verfügung stehenden Budgets. Dies ist für die Bayreuther Festspiele GmbH nicht akzeptabel." In Abstimmung mit den Gesellschaftern sei daher entschieden worden, sich von Meese zu trennen. Wer jetzt für Regie, Bühnenbild und Kostüme der "Parsifal"-Neuinszenierung 2016 verantwortlich zeichnen wird, stehe noch nicht fest. Die Musikalische Leitung liege bei Andris Nelsons.
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