Berndorfer feiern mit Dorffest und Andacht 30 Jahre Muttergottesbildstock
Geschenk und Seele der Familie

Berndorf. (jzk) "Hast du schon einmal gezählt, wie oft du am Tag ,Mama' oder ,Mutter' sagst?", fragte Pastoralreferent Alfred Kick bei der Maiandacht vor dem Muttergottesbildstock. Damit machte er den Kindern bewusst, dass ihre Mutter ein ganz wichtiger Mensch in ihrem Leben ist. "Auch Jesus hatte eine Mutter", so Kick weiter. Eine solche sei Maria auch für uns.

Die Gestaltung der Maiandacht hatte der Arbeitskreis Kindergottesdienst übernommen. Die Buben und Mädchen waren dazu mit ihren Eltern von der Stadtpfarrkirche nach Berndorf geradelt. Der Muttergottesbildstock mit der Figur der Muttergottes von Lourdes war vor 30 Jahren vom damaligen Stadtpfarrer Heribert Krichenbauer geweiht worden.

Mit Kochlöffel, Pflaster, Kuscheltier und Kissen zeigten vier Erstkommunionkinder, wie wichtig eine Mutter ist. "Mein Herz preist Gott, alles jubelt in mir vor Freude über ihn", lautete eine Textstelle in der Lesung, die Anita Schraml vortrug. "Die Mutter ist ein Geschenk Gottes und die Seele der Familie", betonten zwei Mädchen beim Wechselgebet. Als Zeichen der Verehrung brachten einige Kinder Rosen zum Marienbildstock.

Davor hatten einige Berndorfer Frauen einen farbenprächtigen Blumenteppich gelegt. Die Lieder "Maria, dich lieben", "Meerstern, ich dich grüße" und "Segne du, Maria" begleitete Josef Zaglmann auf dem Keyboard. Nach dem Segen von Stadtpfarrer Konrad Amschl dankte Ortssprecher Hans Vogel allen Besuchern und lud sie zum Dorffest ein. Bei der Scheune gab es Kaffee, Kuchen, Bratwürste, Steaks und Käse.
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